
Ein Tiger, zwei Lichtquellen und tausend Möglichkeiten
Manche reisen um die Welt, um Tiere zu sehen. Ich reise um die Welt, um Bilder zu erschaffen, die man nicht an jeder Ecke bekommt. Und dafür suche ich unermüdlich nach außergewöhnlichen Foto-Hotspots.
Mitte Oktober hatten wir in Südafrika ein ganzes privates Reservat exklusiv für unsere Fotografengruppe. Keine fremden Fahrzeuge, keine Warteschlangen, kein „Wir müssen jetzt weiter“. Stattdessen: Zeit, Freiheit und eigens entwickelte Workshops mit Tigern und Geparden – am Tag und mitten in der Nacht.
Dieses Foto entstand bei einem unserer Nachtworkshops. Hinter dem Tiger setzten meine Assistenten eine Taschenlampe ein; von vorn fiel nur ein Hauch weiches Licht auf das Tier. So versank der Körper fast in der Schwärze, während die Konturen und feinsten Haare aufleuchteten. Ein kurzer Moment – und die Dunkelheit bekam Zähne.
Solche kontrollierten Lichtinszenierungen lassen sich auf einer klassischen Fotosafari in indischen Nationalparks nicht umsetzen. Genau darum geht es mir: nicht um das tausendste Standardmotiv, sondern um eine eigene fotografische Bildsprache.
Die nächsten zwei Monate bin ich in Deutschland und arbeite bereits an neuen Zielen und kreativen Workshops für 2027 und 2028. Einige Ideen nehmen schon Gestalt an. Sobald die Programme stehen, informiere ich euch und öffne die Buchungen.
Habt ihr Fragen, Wünsche oder einen außergewöhnlichen Foto-Hotspot im Kopf? Schreibt mir gern!
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.
