
Giovanni, Supercat und die Rückkehr des Safarichefs
Kaum bin ich aus Afrika zurück, muss ich feststellen: Ich bin in meiner eigenen Firma offenbar nicht mehr der Chef!
Seit einem Monat residiert Gorilla Giovanni bei uns. 107 Zentimeter geballte Autorität, ein Gesicht wie ein schlecht gelaunter Finanzbeamter und inzwischen offiziell unser Sicherheitschef.
Unterstützt wird er von Supercat, unserem schwarzen Panther, der seit Jahren im Hintergrund die Fäden zieht. Gemeinsam haben die beiden während meiner Abwesenheit unsere computergesteuerte Alarmanlage samt Überwachungskameras beaufsichtigt. Ergebnis: Keine Einbrüche, keine Beschwerden, alles picobello! Nur eine Gehaltserhöhung fordert Giovanni bereits.
Und ich? Seit Samstag bin ich zurück aus Südafrika und Botswana. Im Gepäck: über 28.000 Fotos, unvergessliche Erlebnisse und garantiert einige Fünf-Sterne-Bilder!
Unsere Fotosafari war ein voller Erfolg. Besonders glücklich macht mich, dass meine außergewöhnlichen Fotoworkshops genau das ermöglicht haben, was ich mir vorgenommen hatte: Bilder jenseits des Gewöhnlichen!
Tiger im nächtlichen Gegenlicht, spektakuläre Perspektiven aus unterirdischen Fotoverstecken bei Tag und Nacht und kreative Experimente, die aus gewöhnlichen Tierbegegnungen kleine Kunstwerke machten.
Denn Fotografieren auf Reisen bedeutet für mich nicht, möglichst viele Auslöser zu drücken. Es bedeutet, die Welt anders zu sehen und kreative Bilder aufzunehmen!
Alle unsere Fotografen kehrten begeistert mit einer außergewöhnlichen Bildausbeute zurück. Schöner kann eine Fotoreise kaum enden!
Jetzt bleibe ich zwei Monate in Deutschland, um unsere Fotosafaris für die kommenden Jahre vorzubereiten. Für Fragen, Ideen und Anregungen bin ich wieder bestens erreichbar.
Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Giovanni übernimmt inzwischen die Nachtschicht. Supercat kontrolliert die Alarmanlage. Und ich darf wieder arbeiten. Wenn die beiden es erlauben!
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.
