
Zebramangusten im Käferparadies von Botswana
Manchmal serviert die Natur ein Festmahl, das selbst die kühnsten Träume ihrer Bewohner übertrifft!
Gestern, während unserer Fotosafari im Mashatu Game Reserve in Botswana erlebten wir eine außergewöhnliche Begegnung mit einer großen Familie von Zebramangusten.
In der Nacht zuvor hatten Tausende ziemlich dicke Käfer unser Wasserloch regelrecht überfallen. Überall krabbelte, summte und zappelte es. Viele der Käfer strandeten im Wasser oder am Ufer. Zahlreiche überlebten die Nacht nicht.
Als die Sonne aufging, lag dort ein gigantisches Käferbuffet bereit. Kostenlos, reichhaltig und offenbar unwiderstehlich!
Und dann kamen die Zebramangusten!
Eine ganze Großfamilie erschien am Wasserloch, ursprünglich wohl auch, um ihren Durst zu stillen. Doch was sie dort entdeckte, dürfte sämtliche Erwartungen übertroffen haben.
Tausende Käfer! Lebende, tote, kleine und große. Ein Schlaraffenland für hungrige Mangusten!
Die kleinen Räuber konnten ihr Glück kaum fassen. Begeistert machten sie sich über die Käfer her, suchten zwischen den Steinen, stöberten am Ufer und schlugen sich ordentlich die Bäuche voll.
Für uns war dieses Naturschauspiel ein fotografischer Glücksfall!
Denn wir saßen in einem unterirdischen Fotoversteck, nur wenige Meter vom Geschehen entfernt. Dadurch konnten wir die Zebramangusten auf Augenhöhe beobachten und fotografieren.
Genau solche unerwarteten Begegnungen machen eine Fotoreise durch die Wildnis so faszinierend. Kein Drehbuch, keine Inszenierung, keine Wiederholung auf Bestellung!
Beim Fotografieren auf Reisen sind es oft gerade diese überraschenden Augenblicke, die außergewöhnliche Bilder entstehen lassen.
Hier zeige ich euch einige Aufnahmen unserer kleinen, überaus glücklichen Käfervernichtungsbrigade.
Für die Käfer war es eine Katastrophe. Für die Mangusten ein Festtag. Und für uns Fotografen ein unvergessliches Geschenk der Natur!
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.









