
Ein flüchtiger Traum aus Rot, Grün und Morgennebel
Es gibt Tiere, die man nicht einfach findet. Man muss sie sich verdienen. Heute Morgen, hoch oben im Nebelwald Costa Ricas, war so ein Moment.
Um vier Uhr klingelte der Wecker. Eine Stunde später fuhren wir los, hinein in die kühlen Höhen, dorthin, wo der Nebel noch zwischen den Bäumen hängt und das Licht des Tages zögerlich erwacht. Genau hier lebt der Quetzal – selten, endemisch, scheu. Der unangefochtene Superstar des Nebelwaldes.
Beim ersten Licht des Sonnenaufgangs sahen wir ihn: ein Männchen, leuchtend grün-rot, mit einer Schwanzfeder so lang und elegant, dass sie fast unwirklich wirkt. Später, am Nachmittag, fanden wir noch ein weiteres Männchen und schließlich ein Weibchen – ebenso schön, mit kürzerem, hellem Schwanz, still und würdevoll.
Diese Begegnungen waren kein Zufall. Sie waren das Ergebnis exzellenter Guides, Erfahrung, Geduld und Respekt vor der Natur. Der Quetzal war das i-Tüpfelchen dieser Fotosafari. Nicht nur ein Ziel erreicht – sondern weit übertroffen.
Herzliche Grüße aus der Wildnis, aus dem Nebelwald Costa Ricas, hoch oben in den Bergen
euer Benny
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen!


