
Wenn ein Topi plötzlich unfreiwillig Juror bei „Serengeti sucht den Superstar“ wird
Heute Morgen auf unserer Fotoreise in der Serengeti.
Zebra: „Hey, Topi! Guck mal! Soll ich dir zeigen, was ich kann?“
Topi: „Du bist ein Zebra. Du kannst Gras essen und gestreift herumstehen.“
Zebra: „NEID! Pass auf!“
WUMMS.
Zebra auf den Rücken. Alle vier Beine Richtung Himmel.
Zebra: „TARAAAAAA! Der vierbeinige Serengeti-Rückwärts-Salto mit integriertem Staubpeeling!“
Topi: „Was zum Geier machst du da?“
Zebra: „KUNST!“
Topi: „Du liegst auf dem Rücken.“
Zebra: „PERFORMANCE!“
Topi: „Du strampelst.“
Zebra: „CHOREOGRAFIE!“
Topi: „Du siehst aus wie ein umgekippter Einkaufswagen.“
Zebra: „Du hast einfach keine Ahnung von moderner Kunst.“
Topi: „Kannst du auch etwas Schwieriges?“
Zebra: „Natürlich! Jetzt kommt der doppelte Streifen-Schrauben-Rittberger mit vierfacher Hufparade!“
Topi: „Bitte nicht.“
Zebra: „ZU SPÄT!“
Und genau hier entstand dieses Foto.
Ich weiß nicht, was mich mehr begeistert: die akrobatische Höchstleistung des Zebras oder der Gesichtsausdruck des Topis.
Dieser Blick sagt einfach alles:„Ich hätte heute Morgen bei den Gnus bleiben sollen.“
Solche herrlich absurden Momente gehören für mich zu einer Fotosafari genauso dazu wie Löwen, Leoparden und Geparden.
Die Serengeti ist eben nicht nur National Geographic.
Manchmal ist sie auch Monty Python mit Hufen.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.
