Das gestreifte Gold Indiens – Der Auftakt einer unvergesslichen FOTOREISE

Der Dschungel spricht zu uns, und in diesen ersten Tagen hat er eine gewaltige Geschichte zu erzählen. Unsere aktuelle FOTOREISE durch die Nationalparks Indiens hat gerade erst begonnen, und doch fühlen wir uns bereits jetzt reich beschenkt. Elf Tiger – elfmal dieser fast unwirkliche Moment, in dem die Welt um einen herum verblasst und nur noch das rhythmische Atmen der Wildnis und das Schlagen des eigenen Herzens zu hören sind.
Tadoba zeigt sich wieder einmal von seiner großzügigsten Seite. Wenn ich an die letzten Jahre zurückdenke, in denen wir auf jeder FOTOSAFARI zwischen 20 und 40 dieser majestätischen Katzen beobachten konnten, spüre ich dieses Mal eine ganz besondere Energie in der Luft. Wir stehen erst am Anfang, und doch flüstert uns der Wald zu, dass wir dieses Jahr vielleicht unseren eigenen Rekord brechen könnten. Es ist keine Jagd nach Zahlen, sondern eine philosophische Reise zum Kern der Erhabenheit. Jeder Tiger ist ein Individuum, ein flammendes Kunstwerk aus Streifen und Bernsteinaugen, das uns Demut lehrt.
Doch die Wildnis Indiens ist weit mehr als nur ihr berühmtester Bewohner. Während wir auf den staubigen Pfaden nach dem König suchen, begegnen uns die vielen anderen Seelen des Waldes. Die sanftmütigen Axishirsche mit ihrem gepunkteten Fell, die stolzen Sambarhirsche und die urigen Wildschweine, die das Unterholz durchstreifen. Wir beobachten flinke Mangusten, die neugierigen Hanumanlanguren in den Bäumen und eine schier endlose Vielfalt an Vögeln, die den Himmel in Farben tauchen. Es ist ein perfekt abgestimmtes Orchester der Natur, bei dem jedes Tier seine eigene, unverzichtbare Rolle spielt. Diese FOTOSAFARI ist eine Hommage an das Leben selbst, und ich kann es kaum erwarten, was die nächsten Tage noch für uns bereithalten.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.






