
18 Jaguare in dreieinhalb Tagen und der frechste Riesenotter-Überfall des Jahres auf unserer Fotosafari
Gestern haben wir unseren dreieinhalbtägigen Stopp im Norden des Pantanals abgeschlossen, und was soll ich sagen? Es lief einfach wieder astronomisch erfolgreich! Satte 18 Jaguar-Sichtungen hatten wir in dieser kurzen Zeit auf unserer Fotosafari im Kasten – teilweise aus sehr kurzem Abstand. Damit knüpfen wir nahtlos an die Erfolge der letzten Jahre an, wo wir immer zwischen 10 und 20 Jaguare in drei bis vier Tagen aufgespürt haben. Aber das absolute Highlight gestern war eine filmreife Komödie: Eine wunderschöne Jaguar-Mutter war mit ihren zwei halbstarken Kleinkindern im allerbesten Morgenlicht unterwegs. Wir lagen perfekt auf der Lauer, die Kameras glühten, die Idylle war perfekt. Doch dann wurde das harmonische Familienidyll von den wohl mutigsten und vorlautesten Krawallmachern des Flusses gecrasht: vier Riesenottern!
Diese Tiere sind die Honigdachse Afrikas im brasilianischen Pelzmantel – völlig schmerzbefreit, aggressiv und extrem lautstark. Die vier Otter fingen an, die Jaguar-Familie derart zu beschimpfen, zu terrorisieren und zu bedrohen, bis es der Raubkatzen-Mama zu bunt wurde. Nach dem Motto „Der Klügere gibt nach“ machten sich die drei Jaguare tatsächlich aus dem Staub! Von den tausenden Bildern dieser urkomischen Begegnung zeige ich dir hier eine Auswahl von zehn dokumentarischen Fotos.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.









