Hi 3,5! – Wenn ein Silberlangur die Kamera begrüßt

Silberlangur berührt mit seiner Hand die Frontlinse eines Weitwinkelobjektivs auf Borneo

30 Zentimeter Abstand – Ein überraschendes Abenteuer auf Borneo

Manchmal braucht es keine spektakuläre Jagdszene, keinen Sonnenuntergang und auch keinen Orang-Utan auf einem Ast.

Manchmal reicht eine Hand.

Oder besser gesagt: dreieinhalb Finger.

Denn genau so begrüßte mich dieser Silberlangur auf Borneo.

Während wir auf unserer ersten Fotoreise durch Borneo eigentlich unterwegs waren, um Nasenaffen zu fotografieren, tauchte plötzlich eine ganze Horde Silberlanguren auf. Und diese Tiere hatten offenbar beschlossen, dass wir Menschen heute ausnahmsweise einmal interessanter waren als das übrige Dschungelleben.

Sie waren wild.

Aber sie waren überhaupt nicht scheu.

„Hi 3,5!“

Ich beobachtete einen dieser Silberlanguren eine Weile und begann, mich ganz langsam und vorsichtig an ihn heran zu pirschen.

Ein Meter Abstand.

Dann vielleicht 50 Zentimeter.

Noch ein kleines Stück.

Schließlich waren es nur noch etwa 30 Zentimeter.

Für ein Tier in freier Wildbahn ist das eine bemerkenswerte Nähe.

Mein Superweitwinkelobjektiv war inzwischen so dicht vor seinem Gesicht, dass vermutlich nicht mehr nur ich ihn interessant fand – sondern er auch mich.

Oder genauer gesagt: mein Objektiv.

Der Langur schaute mich an.

Dann schaute er auf die Linse.

Und vielleicht entdeckte er darin sein eigenes Spiegelbild.

Was dann passierte, war einer dieser kleinen Momente, die man nicht planen kann.

Er streckte seine Hand aus und begann, die Frontlinse meines Objektivs zu berühren.

Als wollte er herausfinden:

„Was ist das denn? Und wer ist dieser komische Affe dahinter?“

In diesem Augenblick drückte ich ab.

Und so entstand dieses Foto.

Hi 3,5!

Warum 3,5?

Nun ja … aus dieser Perspektive sieht man eben nicht die ganzen fünf Finger.

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Borneo ist voller solcher Überraschungen

Genau das liebe ich an Borneo.

Man fährt nicht einfach los, um eine bestimmte Tierart abzuhaken.

Man taucht in eine Welt ein, in der hinter jeder Kurve, zwischen jedem Blatt und auf jedem Ast etwas völlig Unerwartetes passieren kann.

Und gerade für Fotografen ist Borneo ein unglaublich ergiebiges Reiseziel.

Auf unserer Borneo-Fotosafari 2027 konzentrieren wir uns nicht darauf, möglichst viele Kilometer abzuspulen. Wir wollen Zeit für die Tiere haben, gute Lichtstimmungen nutzen und fotografische Möglichkeiten wirklich ausschöpfen.

Deshalb verbringen wir beispielsweise mehrere Tage am Kinabatangan-Fluss und haben dort immer wieder die Chance auf Begegnungen mit Orang-Utans, Nasenaffen, Silberlanguren, Makaken, Zwergelefanten, Krokodilen, Eisvögeln und beeindruckenden Nashornvögeln.

Und manchmal kommt eben ein Silberlangur vorbei und sagt:

„Hi!“

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Orang-Utans mit ihren Babys

Natürlich gehören die Orang-Utans zu den großen Stars dieser Reise.

Und in der Regel begegnen wir ihnen nicht nur einzeln, sondern auch mit ihren zuckersüßen Jungtieren.

Es gibt kaum etwas Faszinierenderes, als einem Orang-Utan-Muttertier mit seinem Baby zuzusehen. Diese Tiere wirken manchmal fast menschlich – und gleichzeitig vollkommen fremdartig.

Ihre Bewegungen, ihre Blicke, ihre Gesten und ihre Interaktionen sind fotografisch unglaublich vielseitig.

Und genau solche Begegnungen sind es, für die ich nach Borneo reise.

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Nasenaffen: Dschungel-Comedy auf höchstem Niveau

Dann sind da natürlich noch die Nasenaffen.

Wer sie einmal erlebt hat, weiß, dass diese Tiere nicht nur ungewöhnlich aussehen.

Sie können auch ausgesprochen unterhaltsam sein.

Ihre sozialen Interaktionen, ihre Gesten und ihre manchmal erstaunlich energischen Drohgebärden sorgen regelmäßig für Szenen, bei denen man gleichzeitig lachen und fotografieren möchte.

Und das ist eine fantastische Kombination.

Borneo bietet uns dafür hervorragende Möglichkeiten, unter anderem entlang des Kinabatangan-Flusses. Dort leben zahlreiche Primatenarten, darunter Nasenaffen, Silberlanguren, Rotlanguren und Gibbons. 

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Und dann geht das Tierreich erst richtig los

Wer glaubt, dass Borneo nur aus Orang-Utans und Nasenaffen besteht, unterschätzt diese Insel gewaltig.

Auf unserer Reise können wir unter anderem auf Silberlanguren, verschiedene Makaken, Zwergelefanten, Malaienbären, Nebelparder, Leopardenkatzen, Gibbons, Otter, Krokodile und Sunda-Koboldmakis treffen.

Und dann gibt es natürlich noch die Vögel.

Was für Vögel!

Bunte Eisvögel, Greifvögel und verschiedene spektakuläre Nashornvögel machen Borneo auch für Vogelfotografen zu einem außergewöhnlichen Reiseziel. Allein in der Region des Kinabatangan-Flusses sind mehr als 250 Vogelarten dokumentiert. 

Dazu kommen Schmetterlinge, Libellen, Frösche, Warane und zahlreiche weitere kleine Bewohner des Regenwaldes.

Die Motivvielfalt ist enorm.

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Borneo statt Massentourismus

Und noch etwas gefällt mir an Borneo ganz besonders:

Hier fühlt sich Naturfotografie noch nach Abenteuer an.

Wer beispielsweise einmal die berühmten Tierfotografie-Gebiete der Masai Mara erlebt hat, kennt die Bilder von zahlreichen Safari-Fahrzeugen, die sich um ein einziges Tier versammeln.

Borneo funktioniert anders.

Natürlich sind auch hier andere Menschen unterwegs. Aber das Erlebnis ist vielerorts deutlich ursprünglicher und weniger von großen Menschenmassen geprägt.

Wir bewegen uns mit Booten, Fahrzeugen und zu Fuß durch unterschiedliche Lebensräume und wechseln dabei immer wieder die fotografischen Perspektiven.

Vom Fluss in den Regenwald.

Vom Tageslicht in die Dämmerung.

Von großen Säugetieren zu winzigen Fröschen und Insekten.

Und von der Landschaftsfotografie bis zur extremen Tierfotografie.

Genau diese Vielfalt macht die Reise für mich so besonders.

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Eine Fotoreise für Menschen, die mehr wollen als ein Erinnerungsfoto

Meine Borneo-Fotosafari 2027 ist keine gewöhnliche Rundreise, bei der wir möglichst viele Sehenswürdigkeiten in möglichst kurzer Zeit abhaken.

Sie wurde speziell für Natur- und Tierfotografen konzipiert.

Wir sind maximal acht Teilnehmer und haben dadurch eine kleine Gruppe, in der ich jeden Teilnehmer auch fotografisch intensiv unterstützen kann. Die Reise dauert 13 Tage und führt unter anderem zum Kinabatangan-Fluss, in das Trusan Sugut Forest Reserve beziehungsweise oder ins Tabin Wildlife Reserve sowie nach Sepilok.

Und natürlich geht es nicht nur darum, Tiere zu sehen.

Wir wollen Bilder machen.

Bilder, die Geschichten erzählen.

Bilder mit Charakter.

Bilder, die auch Jahre später noch Erinnerungen und Emotionen auslösen.

Vielleicht ist dann ja auch ein Bild dabei, auf dem ein neugieriger Silberlangur gerade versucht herauszufinden, wer da eigentlich auf der anderen Seite der Frontlinse steht.

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Noch vier Plätze für Mai 2027

Unsere Borneo-Fotosafari 2027 findet vom 29. April bis 11. Mai 2027 statt und ist bereits bestätigt. Die Gruppe ist auf maximal acht Teilnehmer begrenzt. 

Aktuell sind noch vier Plätze frei.

Wenn du Lust hast, mit mir in eine der faszinierendsten Tierwelten unseres Planeten einzutauchen, dann findest du hier alle Informationen zur Reise:

Vielleicht sitzt dann auch irgendwann ein Silberlangur vor deiner Kamera.

Und vielleicht sagt er:

Hi 3,5!

Ich würde mich freuen, dich auf Borneo dabei zu haben.

Herzliche Grüße aus Hannover

Benny Rebel

Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.

www.Benny-Rebel.com

Silberlangur berührt mit seiner Hand die Frontlinse eines Weitwinkelobjektivs auf Borneo

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