
Wenn die Gnus zu Fotomodellen werden
Gestern haben wir Botswana verlassen und sind nach Südafrika gefahren, wo wir die nächsten Tage unserer Fotosafari verbringen werden.
Doch bevor ich euch die neuen Bilder aus Südafrika zeige, möchte ich noch einmal mit euch in die faszinierende Wildnis Botswanas zurückkehren.
In den vergangenen drei Tagen habe ich dort aus unseren unterirdischen Fotoverstecken heraus mehr als 12.000 Bilder aufgenommen! Eine unglaubliche fotografische Ausbeute, die selbst für meine Verhältnisse bemerkenswert ist.
Unzählige Begegnungen mit faszinierenden Wildtieren, außergewöhnliche Perspektiven und immer wieder diese magischen Augenblicke, in denen Licht, Natur und Tierwelt zu einem kleinen Kunstwerk verschmelzen.
Natürlich ist es unmöglich, euch alle diese Begegnungen zu zeigen. Dafür müsste ich vermutlich meinen eigenen Fernsehsender gründen!
Heute möchte ich euch deshalb wenigstens einige meiner Gnu-Aufnahmen präsentieren, die mir persönlich besonders gut gefallen.
Gnus gehören sicherlich nicht zu den elegantesten Geschöpfen Afrikas. Sie sehen ein wenig so aus, als hätte die Evolution verschiedene Ersatzteile übrig gehabt und daraus kurzerhand ein neues Tier zusammengebaut. Aber genau das macht sie so wunderbar charaktervoll und fotografisch interessant!
**Ich liebe das Fotografieren aus unterirdischen Fotoverstecken!**
Hier begegnet man den Tieren auf Augenhöhe oder sogar aus einer noch tieferen Perspektive. Dadurch entstehen außergewöhnliche Bilder mit einer beeindruckenden Nähe und Intensität.
Für mich gehört diese Art der Tierfotografie zu den schönsten Erlebnissen einer Fotoreise. Genau solche kreativen Möglichkeiten machen eine Fotosafari besonders wertvoll. Denn Fotografieren auf Reisen bedeutet für mich, die Welt nicht nur zu dokumentieren, sondern sie immer wieder neu zu entdecken.
Ich hoffe, meine Gnus gefallen euch genauso gut wie mir!
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.



