
Warum Impalas dringend einen besseren PR-Manager brauchen
Stell dir vor, du bist wunderschön, hast große, verträumte Augen, ein elegantes Gesicht, einen makellosen Körper und Wimpern, für die manche Damen im Schönheitssalon ein kleines Vermögen ausgeben würden.
Und trotzdem interessiert sich kaum jemand für dich!
Willkommen im Leben eines Impalas!
Diese wunderschönen Antilopen haben nämlich ein gewaltiges Imageproblem: Es gibt einfach zu viele von ihnen!
Allein im südafrikanischen Krüger-Nationalpark leben schätzungsweise Hunderttausende Impalas.
Und genau das ist ihr Verhängnis!
Während Safari-Gäste beim Anblick eines Leoparden vor Begeisterung beinahe aus dem Geländewagen fallen, werden Impalas häufig mit einem gelangweilten „Ach, schon wieder Impalas!“ abgespeist.
Dabei könnten diese eleganten Schönheiten problemlos jeden afrikanischen Modelwettbewerb gewinnen!
Ich bin überzeugt: Gäbe es weltweit nur noch 500 Impalas, würden Fotografen Tausende Kilometer reisen, um eines vor die Kamera zu bekommen.
Aber weil sie zahlreich vorkommen, fahren viele einfach an ihnen vorbei.
Was im Überfluss vorhanden ist, verliert für viele Menschen seinen Wert. Nicht weil es weniger schön wäre, sondern weil wir verlernt haben, genau hinzusehen.
Gestern Morgen habe ich im Mashatu Game Reserve in Botswana einige dieser unterschätzten Schönheiten fotografiert.
Aus unserem unterirdischen Fotoversteck konnte ich sie bei wunderbarem Morgenlicht aus einer extrem tiefen Perspektive aufnehmen.
Und siehe da: Plötzlich wurden aus den vermeintlich gewöhnlichen Impalas echte Supermodels!
Genau darum geht es auf meinen Fotoreisen und Fotosafaris. Beim Fotografieren auf Reisen zählt nicht nur, wie selten ein Tier ist, sondern auch, wie wir seine Schönheit sichtbar machen.
Vielleicht brauchen Impalas gar keinen besseren PR-Manager. Vielleicht brauchen wir einfach bessere Augen!
Hier zeige ich euch einige Bilder dieser afrikanischen Schönheiten.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.



