
Manchmal braucht die Natur keine Inszenierung. Sie schreibt ihre Geschichten selbst
Diese Szene habe ich in diesem Jahr auf den Galápagos-Inseln fotografiert: Eine kleine Lavaechse sitzt völlig selbstverständlich auf dem Kopf einer Meerechse – als hätte sie dort ihren persönlichen Aussichtspunkt reserviert.
Und tatsächlich steckt hinter diesem amüsanten Anblick mehr als nur eine fotografische Kuriosität. Lavaechsen ernähren sich unter anderem von Insekten und wurden auf Galápagos dabei beobachtet, sich in der Nähe von Meerechsen aufzuhalten, um dort Fliegen und andere kleine Beutetiere zu erwischen.
Die Meerechse selbst gehört für mich zu den faszinierendsten Geschöpfen dieses Planeten. Sie ist weltweit die einzige Echse, die ihre Nahrung im Meer sucht. Sie taucht in den Pazifik, weidet dort Algen ab und kehrt anschließend auf das schwarze Lavagestein zurück, um sich in der Sonne wieder aufzuwärmen. Ihr abgeflachter Schwanz dient dabei als kraftvoller Antrieb im Wasser.
Wer auf Galápagos fotografiert, begegnet einer Welt, in der Evolution nicht wie ein abstraktes Kapitel aus einem Biologiebuch erscheint. Sie sitzt plötzlich direkt vor einem auf einem Lavastein. Manchmal sogar in zwei Etagen.
Genau solche Augenblicke suchen wir auf unserer Fotoreise nach Ecuador und zu den Galápagos-Inseln vom 12. bis 28. Februar 2027.
Unsere Reise verbindet den Amazonas, den geheimnisvollen Nebelwald Ecuadors und schließlich die Galápagos-Inseln. Wir fotografieren Kolibris im Flug, den spektakulären Andenfelsenhahn, gehen nachts auf Makro-Fotopirsch und erleben auf Galápagos jene Tiere, für die diese Inseln weltberühmt sind: Meerechsen, Riesenschildkröten, Seelöwen, Blaufußtölpel und viele weitere faszinierende Bewohner dieses außergewöhnlichen Archipels.
Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell möglichst viele Orte abzuhaken. Wir reisen zum Fotografieren. Mit Zeit, mit Ruhe, mit professioneller fotografischer Betreuung und mit dem Blick für jene kleinen Geschichten, die eine gewöhnliche Tierbeobachtung in ein außergewöhnliches Bild verwandeln können.
Vielleicht sitzt dann plötzlich auch vor Deiner Kamera ein kleiner Drache auf einem großen.
Ecuador und Galápagos sind keine Reise zu einem Ort. Sie sind eine Reise in eine Welt, in der die Evolution noch sichtbar Geschichten erzählt.
Alle Details zu dieser fantastischen Fotoreise sind unter dem folgenden Link zu finden:
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.
