
Drei Mädels, beim Speisen und jede Menge Grimassen – Familienalltag auf unserer FOTOSAFARI
Wer glaubt, Familienessen seien nur bei uns Menschen eine turbulente Angelegenheit, der hat die Rechnung ohne unsere Orang-Utan-Freunde gemacht. Vor drei Tagen erlebten wir auf unserer Fotoreise durch Borneo eine Begegnung der besonders drolligen Art. Vor der Linse hatten wir ein echtes „Mädels-Trio“: Eine entspannte Mutter, ihre pubertierende Teenager-Tochter und das absolute Highlight der Truppe – das Baby, das ich kurzerhand die „niedliche Nicole“ getauft habe.
Während Mama und die große Schwester versuchten, beim Fressen wenigstens ein Mindestmaß an Etikette zu wahren, war Nicole voll in ihrem Element. Man muss es so sagen: Die kleine Nicole frisst nicht einfach, sie zelebriert eine kulinarische Slapstick-Show. Jedes Mal, wenn sie essen wollte, schien ihr Gesicht ein Eigenleben zu entwickeln.
Von „Oh mein Gott, ist das sauer!“ über „Ich bin ein gefährliches Raubtier (mit klebrigen Fingern)“ bis hin zu einem Ausdruck, der stark an einen sehr skeptischen Gourmet-Kritiker erinnerte – Nicole hat das gesamte Repertoire an Grimassen abgeliefert. Es ist faszinierend zu sehen, wie viel Ausdruckskraft in so einem winzigen Gesicht steckt. Wir saßen mit unseren Kameras im Urwald und konnten unser Glück kaum fassen, diese Serie von Gesichtsausdrücken einfangen zu können.
Die Teenager-Schwester beobachtete das Ganze mit einer Mischung aus „Ich kenne die gar nicht“ und „Mama, muss das sein?“, während die Mutter die Ruhe selbst blieb. Solche Momente sind das Salz in der Suppe jeder Fotosafari. Es sind nicht nur die majestätischen Porträts, sondern diese lustigen, ungefilterten Einblicke in den Alltag der Dschungelbewohner, die Borneo so unvergesslich machen.
In diesem Beitrag zeige ich euch die lustige Serie von Nicole – Tischmanieren werden definitiv überbewertet, wenn man dabei so gniedlich aussieht!
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.





