Wenn Licht zur Handschrift wird – Tierfotografie als Kunst

Ein Büffel wurde im Licht einer Taschenlampe auf einer Fotoreise von Benny Rebel in Sambia aufgenommen.
Ein Büffel wurde im Licht einer Taschenlampe auf einer Fotoreise von Benny Rebel in Sambia aufgenommen.


Ein Büffel, geformt aus Dunkelheit und Licht


Dieses Büffelbild gehört zu meinen Lieblingsbildern des Jahres. Nicht, weil es beweist, dass ein Büffel existiert – sondern weil es zeigt, wie er wirkt. Für mich markiert es den Punkt, an dem Tierfotografie aufhört, reine Dokumentation zu sein, und beginnt, Kunst zu werden.

In den frühen Jahren meiner fotografischen Arbeit wollte ich Tiere zeigen, wie man sie kannte: eingebettet in ihre Landschaft, eindeutig erkennbar, korrekt abgebildet. Das war vor dreißig Jahren üblich – und ist es bis heute für die absolute Mehrheit der Natur- und Tierfotografen. Doch irgendwann stellt sich eine andere Frage: Was kommt nach dem Beweisbild? Was passiert, wenn man nicht mehr erklärt, was ein Tier ist, sondern versucht zu zeigen, wer es ist?

Die moderne Kameratechnik eröffnet dafür neue Wege. Einer davon ist das Arbeiten mit dem schwachen, gezielten Licht einer Taschenlampe. Statt Blitzlicht nutzen wir in der Wildnis eine bewusste Lichtsetzung, fast wie im Fotostudio. Manchmal von der Seite, gelegentlich als Gegenlicht. Formen treten aus der Dunkelheit hervor, Körper werden zu Skulpturen, Emotionen zu stillen Aussagen. Genau so ist das heutige Büffelbild in Sambia entstanden – auf einer Fotoreise, die ebenso Fotosafari wie künstlerischer Fotoworkshop war.

Diese Art der Fotografie hat mein Archiv verändert und erweitert. Von dieser Entwicklung weg von der reinen Dokumentation hin zur Kunst profitieren auch die Teilnehmer meiner Fotoreisen, denn in meinen Fotoworkshops in unterschiedlichen Ländern der Welt zeige ich ihnen, wie sie mit modernen, leistungsfähigen Kameras selbst bei schwachem Licht in der Dunkelheit der Wildnis das Maximum aus ihrer Ausrüstung herausholen und Bilder in der Wildnis erschaffen, die wirken, als wären sie in einem professionellen Fotostudio entstanden.  

Ich freue mich auf unsere nächste Fotoreise, bei der wir mehr Kunst als Dokumentation schaffen werden.  

Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen!


www.bennyrebel.com

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