
Ein Nashornbaby mit eingebautem Turbolader und ohne funktionierende Bremse
Darf ich vorstellen? Turbo-Torben! Fünf Monate jung, vier Beine, ein winziges Horn und das Selbstbewusstsein eines ausgewachsenen Tyrannosaurus Rex.
Wir haben diesen kleinen Verrückten auf unserer aktuellen Fotosafari in Südafrika kennengelernt. Und eines wurde sofort klar: Dieses Nashornbaby hat offenbar bei der Verteilung von Energie, Lebensfreude und Größenwahn dreimal HIER geschrien!
Sein Lieblingsopfer ist sein fünfjähriger Bruder. Ein gewaltiger Koloss, gegen den Torben aussieht wie ein Staubsaugerroboter neben einem Schwerlasttransporter.
Aber Größe wird bekanntlich völlig überbewertet. Zumindest behauptet das Torben.
Mit dem Mut eines Gladiators und der Vernunft einer überreifen Banane stürzt er sich auf seinen großen Bruder.
„KOMM HER, DU FETTSACK! ICH MACH DICH FERTIG!“
Der große Bruder könnte ihn vermutlich mit einem einzigen Niesen bis nach Botswana befördern. Stattdessen lässt er sich geduldig auf das Spiel ein und weicht sogar zurück.
Für Torben steht damit fest: Sieg auf ganzer Linie!
Seine Mutter beobachtet das Schauspiel mit stoischer Gelassenheit. Vermutlich denkt sie: „Fünf Monate ist er erst alt. Noch mindestens drei Jahre, bis ich diesen kleinen Irren loswerde!“
Und Torben? Der hat längst den nächsten Angriff geplant.
Ich liebe solche Begegnungen! Sie zeigen, dass Fotografieren auf Reisen nicht nur aus spektakulären Raubtieren besteht. Manchmal ist ein übermütiges Nashornbaby der größte Star einer Fotoreise.
Unsere Fotosafari in Südafrika hat jedenfalls einen neuen Helden hervorgebracht.
Sein Name ist Turbo-Torben. Sein Motto: Erst angreifen, dann denken. Falls überhaupt!
Und eines ist sicher: Dieser kleine Kerl wird sich im Leben nicht so leicht unterkriegen lassen.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.