
Zwischen Gefahr und Faszination: Meine FOTOREISE zu den Nashörnern Südafrikas



Das einzige Geräusch ist mein eigener Atem. Der Boden Südafrikas ist trocken und staubig. Vor mir, nur wenige Meter entfernt, stehen zwei Breitmaulnashörner. Eine Mutter und ihr Kalb.
Um diese Perspektive zu bekommen, habe ich mich flach auf den Bauch gelegt. Mein Herz schlägt schneller, aber mein Geist ist ruhig. Ich weiß, was ich tue. Ein Weitwinkelobjektiv. Ich will die Tiere nicht nur von weitem heranzoomen; ich will sie spüren. Ich will ihre Größe und Kraft aus einer Perspektive zeigen, die sie wie lebende Dinosaurier erscheinen lässt.
Ist das Leichtsinn? Nein, es ist kontrolliertes Risiko. Mein Fundament ist eine umfassende Ranger-Ausbildung, die ich in Südafrika absolviert habe. Jahre des Studiums von Tierverhalten, Körpersprache und Warnsignalen. Dies ermöglicht es mir, unbewaffnet und allein auf dem Boden zu kriechen. Ich sehe, wann ein Tier neugierig, entspannt oder gestresst ist. Wenn es Warnsignale sendet, ziehe ich mich sofort zurück. Aber wenn es ruhig ist, kann ich weitergehen.
Die Nashörner auf den Bildern sind neugierig. Sie nähern sich, prüfen die Situation. Sie tolerieren meine Anwesenheit, weil ich keine Bedrohung darstelle. In den letzten Jahren habe ich dies oft getan – nicht nur mit Nashörnern, sondern auch mit Löwen, Elefanten, Krokodilen, Geparden, Leoparden und sogar Giftschlangen. Jede Begegnung ist anders und erfordert einen absoluten Fokus.
Ich liebe meinen Job. Ich liebe die Wildnis und die Welt der wilden Tiere. Diese Arbeit ist abenteuerlich, aber es ist die Leidenschaft, die mich antreibt. Das Ergebnis sind Bilder, die für normale Touristen nicht machbar sind. Es sind oft einzigartige Aufnahmen, die die Seele der Wildnis einfangen.
Um solche Bilder zu machen, muss man an Orte gehen, die andere meiden, und Risiken eingehen, die andere fürchten. Aber mit dem richtigen Wissen und der richtigen Leidenschaft werden diese Begegnungen zu Momenten, die ein Leben lang bleiben.
Wollt ihr selbst solche Abenteuer erleben und einzigartige Tierfotografien machen? Meldet euch bei mir für meine nächsten Fotosafaris.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.