
Zwischen Abschied und Aufbruch – Kolibris als flüchtiger Gruß aus Costa Rica
Goodbye Costa Rica. Oder vielleicht besser: Auf Wiedersehen.
Unsere Fotosafari durch Costa Rica ist heute zu Ende gegangen – oder genauer gesagt: Sie endet genau in diesem Übergangsmoment, in dem wir die Wildnis verlassen und zurückkehren in die Zivilisation. Heute fahren wir zurück nach San José, in die Hauptstadt dieses faszinierenden Landes. Und wie so oft liegt zwischen Abschied und Ankunft ein Raum voller Erinnerungen.
Ich blicke zurück auf eine intensive, erfolgreiche und zutiefst erfüllende Zeit. Auf Tage voller Begegnungen, Licht, Farben und Geduld. Auf eine Reise mit freundlichen, offenen und kreativen Fotografen, die diese Fotosafari nicht nur begleitet, sondern mit Leben gefüllt haben. Gemeinsam haben wir nicht nur die Ziele dieser Fotoreise erreicht – wir haben sie deutlich übertroffen.
Wir fotografierten Säugetiere, Reptilien, Amphibien und vor allem eine außergewöhnlich vielfältige, exotische und farbenfrohe Vogelwelt. Costa Rica zeigte sich einmal mehr als eines der spannendsten Länder der Welt für Naturfotografie und Tierfotografie. Doch diese Reise bestand nicht nur aus Motiven, sondern aus Prozessen des Sehens, Wartens und Verstehens.
Im Rahmen dieser Fotosafari organisierten wir zahlreiche Fotoworkshops: im dichten Urwald, vom Boot aus auf Flüssen, an versteckten Lichtungen und an Orten, an denen die Natur den Takt vorgibt. Ein besonderer Fokus lag auf der Vogelfotografie – und hier ganz besonders auf den Kolibris.
Diese winzigen Vögel sind keine stillen Motive. Sie sind fliegende Herausforderungen. Akrobaten der Lüfte, die Geschwindigkeit, Präzision und Geduld verlangen. Deshalb war es mir wichtig, unsere Fotografen nicht nur sitzende Vögel auf Ästen fotografieren zu lassen, sondern Kolibris in Aktion. In Bewegung. Im Moment.
Aus diesem Grund organisierte ich mehrere spezialisierte Fotoworkshops an unterschiedlichen Orten Costa Ricas, damit die vielfältigen Kolibriarten in unterschiedlichen Lebensräumen fotografiert werden konnten. Die Ergebnisse sprechen für sich.
In diesem Beitrag zeige ich euch lediglich acht Bilder dieser Kolibris, entstanden in den letzten Tagen. Es sind nicht die besten Aufnahmen – sondern schlicht die ersten acht, die ich gefunden habe. Meine Bilder sind aktuell nur gespeichert, noch nicht gesichtet. In meinem Archiv warten tausende weitere Aufnahmen, darunter mit Sicherheit noch stärkere, noch feinere, noch überraschendere Bilder.
Doch manchmal reicht ein kleiner Ausschnitt, um eine große Geschichte zu erzählen.
Für mich heißt es nun: Goodbye Costa Rica.
Morgen fliege ich weiter nach Kolumbien. Dort erwartet mich eine andere Art der Reise, ein neues Kapitel, ein neuer Rhythmus. Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich von dort aus weiter berichten und euch auch noch weitere Bilder aus Costa Rica zeigen.
Zum Abschluss danke ich meinen Freunden, Followern und allen, die meine Arbeit begleiten – für das Folgen, Liken, Kommentieren und für das stille Mitreisen durch meine Bilder.
Einen herzlichen Gruß aus Costa Rica.Bis bald – irgendwo zwischen Licht, Wildnis und Aufbruch.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen!






