
Mit Taschenlampen, Funkgeräten und Kreativität zu außergewöhnlichen Tierfotos
Wie fotografiert man wilde Tiere mitten in der afrikanischen Nacht, als stünden sie in einem professionellen Fotostudio?
Nach meinem gestrigen Newsletter und Blogbeitrag haben mich mehrere Freunde gefragt, wie meine selbst entwickelten Nachtfotografie-Workshops eigentlich funktionieren.
Dieses Foto einer seltenen Weißschwanzmanguste, das ich im vergangenen Jahr in Sambia aufgenommen habe, zeigt das Ergebnis.
Die Weißschwanzmanguste ist nachtaktiv, lebt überwiegend als Einzelgänger und wird nur selten beobachtet. In vielen afrikanischen Nationalparks sind nächtliche Pirschfahrten ohnehin nicht erlaubt.
Doch wie entsteht solch ein Bild?
Wir arbeiten mit mehreren Safarifahrzeugen. In ein oder zwei Fahrzeugen sitzen unsere Fotografen. Weitere Fahrzeuge mit speziell geschulten Assistenten übernehmen die Lichtgestaltung.
Über Funkgeräte gebe ich präzise Anweisungen, wo sich unsere Lichtassistenten positionieren sollen und aus welcher Richtung ihre Taschenlampen das Tier beleuchten.
Bei dieser Manguste stand das Tier zwischen uns Fotografen und dem Lichtfahrzeug. Das Gegenlicht zeichnete ihre Silhouette nach und verwandelte die nächtliche Landschaft in eine geheimnisvolle Bühne.
Manchmal setzen wir Seitenlicht im 90-Grad-Winkel, manchmal Streiflicht oder eine Kombination mehrerer Lichtquellen.
Die Wildnis wird zum Fotostudio – und die Natur bleibt unsere Kulisse.
So entstehen Bilder voller Dramatik, Spannung und künstlerischer Ausdruckskraft. Genau darum geht es bei meinen Fotoreisen: nicht einfach nur Tiere zu dokumentieren, sondern außergewöhnliche Bilder zu erschaffen.
Sambia-Fotosafari 2027 – nur noch 3 Plätze frei!
07.–20. Juni 2027 | 14 Tage
South Luangwa & Lower Zambezi
Maximal 6 Fotografen | Durchführung garantiert
Alle Informationen:
https://benny-rebel.de/fotoreisen/sambia-fotosafari/
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.
