
Magische Momente in Tortuguero – Unsere Fotoreise ins Licht
Wenn die Welt noch im tiefen Schlummer liegt und nur der vielstimmige Gesang tropischer Vögel die Stille durchbricht, offenbart sich in Costa Rica ein Schauspiel von unvergleichlicher Reinheit. Bei milden 22 Grad erwacht der Dschungel, und das erste Licht des Tages taucht den Tortuguero National Park in ein flüssiges Gold. Es ist jener flüchtige Moment, in dem der Horizont brennt und die Silhouetten der Palmen wie stille Wächter am Ufer des Flusses stehen.
Auf einer solchen Fotosafari wird die Kamera zum Werkzeug der Achtsamkeit. Während die Sonne als perfekter Kreis über das Wasser steigt, verschmelzen Zeit und Raum. Es geht nicht nur um das perfekte Bild, sondern um das tiefe Gefühl der Verbundenheit mit der Wildnis. Die Natur lehrt uns hier Demut und Dankbarkeit. In der Weite dieser unberührten Landschaften spüren wir, dass wir Teil eines großen, wunderbaren Ganzen sind.
Mein Leben und meine Arbeit in dieser Wildnis verbringen zu dürfen, empfinde ich als Privileg. Es ist die tägliche Erinnerung daran, wie kostbar jeder Augenblick ist, wenn wir bereit sind, hinzusehen. Die Schönheit eines Sonnenaufgangs in Tortuguero lässt uns den Alltag vergessen und führt uns direkt zum Kern dessen, was wirklich zählt: die Faszination des Lebens in seiner reinsten Form einzufangen.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.