
Der Tanzmeister der Baumkronen.
Auf einer Fotosafari durch Madagaskar lohnt es sich, drei Herzensziele fest im Blick zu behalten: die rätselhaften Chamäleons, die neugierigen Lemuren und die ehrwürdigen Affenbrotbäume. So habe auch ich meine eigene Route gesteckt – mit offenen Augen, hungrig nach Motiven, die Geschichten erzählen.
In den vergangenen sechs Tagen haben wir zwei dieser drei Kapitel bereits intensiv erforscht. Verschiedene Chamäleons, die wie lebendige Gemälde wirken, und Lemuren, die sich uns so nah gezeigt haben, dass jede Bewegung wie ein kleiner Einblick in ein geheimes Universum erschien. Tausende Aufnahmen sind entstanden, gefüllt mit Charakter, Verhalten und Magie.
Doch Madagaskar wäre nicht Madagaskar, wenn es sich mit weniger begnügen würde. Menschen, Märkte, Dörfer, Haustiere, die geschwungenen Linien der Landschaft und das ungefilterte Leben – all das hat seinen Weg auf unsere Speicherkarten gefunden und bereits heute ein Mosaik dieser Reise geschaffen.
Was noch fehlt, sind die Giganten der Insel: die majestätischen Affenbrotbäume. In wenigen Tagen werden wir jene Orte erreichen, an denen diese uralten Wesen ihre Silhouetten in den Himmel zeichnen. Es wird ein fotografisches Finale, auf das ich mich ganz besonders freue.
Bis dahin sende ich Euch dieses Foto eines Lemurs – eingefangen im Flug zwischen den Welten, zwischen Licht und Laub, zwischen Neugier und Freiheit. Ein Gruß aus der wilden Seele Madagaskars.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen!