
Begegnung mit dem kleinsten Primaten der Welt.
Heute auf unserer Fotosafari durch Madagaskar wurde mir wieder bewusst, wie wenig Größe über Bedeutung aussagt. Zwischen Lemuren, Blättern und warmem Licht begegneten wir einem Mausmaki – der kleinsten Primatenart der Welt. Kaum größer als eine Hand, saß er an seinem Nest, putzte sich sorgfältig und hielt gleichzeitig wachsam Ausschau. Ein Moment stiller Konzentration, voller Anmut und Leben.
Wir nahmen uns Zeit. Viel Zeit. Zeit, um nicht nur zu fotografieren, sondern zu verstehen. Der kleine Affe blieb ruhig, fast neugierig, und ließ uns aus etwa einem Meter Entfernung beobachten und fotografieren. Keine Scheu, kein Fluchtinstinkt – nur ein fragiles Vertrauen zwischen Mensch und Wildnis.
Solche Begegnungen erinnern mich daran, warum Fotoreisen und Fotosafaris mehr sind als nur das Sammeln von Bildern. Es geht um Nähe, um Respekt und um das Staunen über die leisen Wunder dieser Welt. Madagaskar zeigt seine Magie oft nicht laut, sondern in flüsternden Momenten wie diesem. Und genau darin liegt seine größte Kraft.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen!




