
Fotoreise zur großen Migration – werden wir das Crossing erleben?
Heute sind wir mit einem kleinen Flugzeug in den Norden der Serengeti geflogen, bis hinauf an die Grenze zu Kenia. Unter uns zog die endlose Savanne vorbei – und vor uns liegen nun einige Tage voller Wildnis, Fotografie und hoffentlich ganz besonderer Begegnungen.
Und wir sind offenbar genau zur richtigen Zeit angekommen.
Heute Morgen gegen 10 Uhr ist eine große Gruppe Gnus durch den Mara-Fluss von Kenia nach Tansania geschwommen. Die große Migration ist also hier – und damit beginnt für uns dieses wunderbare Spiel aus Geduld, Hoffnung und Glück.
Ob wir selbst eines der spektakulären Crossings erleben und fotografieren werden, kann niemand versprechen. Die Natur kennt keinen Fahrplan und keine Termine. Genau das macht eine solche Fotosafari für mich so faszinierend.
Was uns in den kommenden Tagen erwartet, ist dennoch gewaltig. Löwen werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit begegnen. Mit etwas Glück zeigen sich auch Leoparden und Geparde – und natürlich all die vielen anderen Tiere, die im Norden der Serengeti zu Hause sind.
Nun heißt es: Augen offen halten, Kameras bereithalten und darauf vertrauen, dass die Wildnis uns ihre Geschichten erzählt.
Vielleicht stehen wir schon morgen am Mara-Fluss, wenn Tausende Hufe das Wasser aufwühlen …
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.