In den letzten drei Tagen habe ich mehr als 30 Stunden in ein Projekt investiert, das ich anfangs für eine Sache von ein oder zwei Stunden hielt. Ein klassischer Fall von: große Hoffnung, kleine Naivität und am Ende sehr viel Kaffee.
Es ging darum, meine Abläufe zwischen Facebook, Blog und anderen digitalen Baustellen zu automatisieren und zu optimieren.
Klingt erst einmal harmlos. War es aber nicht. Denn wie so oft im Leben zeigte sich sehr schnell: Zwischen „Das machen wir mal eben“ und „Warum funktioniert das immer noch nicht?“ liegt manchmal ein ganzer Arbeitstag. Oder drei.
Das alles erinnert mich an einen roten Faden, der sich durch mein Leben zieht. Wenn ich mir ein Ziel setze, dann lasse ich nicht locker. Viele Menschen, die mich gut kennen, wissen das längst. Und inzwischen weiß das offenbar auch die künstliche Intelligenz. Wenn ein Problem nach zwei Stunden nicht gelöst ist, sage ich nicht: Pech gehabt. Dann geht es eben weiter. Zehn Stunden. Zwölf Stunden. Zwei Tage. Notfalls länger. Hauptsache, am Ende steht die Lösung.
Genau so war es auch diesmal. Früher saß ich in solchen Fällen oft mit Freunden zusammen, die sich mit Computern, Software oder Webseiten besser auskannten als ich. Aus einem geplanten Mittag wurden nicht selten zehn Stunden Fehlersuche. Diesmal saß mir kein Computerfreund gegenüber, sondern ChatGPT Plus. Das Ergebnis war überraschend ähnlich: Es dauerte viel länger als gedacht, aber am Ende haben wir das Ziel erreicht.
Das Entscheidende dabei ist für mich nicht die Technik, sondern die Haltung dahinter. Wenn man beharrlich bleibt, an sich glaubt und nicht beim ersten Widerstand aufgibt, kommt man oft weiter, als man anfangs für möglich hält.
Und das, was ihr hier gerade lest, ist bereits ein Ergebnis dieser Arbeit. Die Gedanken, Texte und Inhalte kommen nach wie vor von mir. Der Kopf dieser Beiträge bleibe ich selbst. Aber vieles von dem technischen Aufwand im Hintergrund wird nun automatisiert. Im Hintergrund arbeiten inzwischen rund ein Dutzend automatisierte digitale Helfer zusammen, von denen jeder eine andere Aufgabe übernimmt.
Mit anderen Worten: Ich schreibe. Die digitalen Heinzelmännchen arbeiten im Maschinenraum.
Damit ihr eine Vorstellung davon bekommt, womit ich die letzten Tage beschäftigt war, zeige ich euch dazu auch einen Screenshot von meinem Schreibtischalltag zwischen Technik, Tüftelei und freundlichem Wahnsinn.
Und die Moral dieser Geschichte? Ich versuche, mit der Zeit zu gehen, dazuzulernen und mich, meine Firma und meine Projekte kontinuierlich weiterzuentwickeln – moderner, präziser, schneller und effizienter. Stillstand war noch nie besonders mein Ding.
Dazu passt ein Spruch, den ich sehr treffend finde:
„Entweder man geht mit der Zeit – oder man geht mit der Zeit.“
