
Herausforderung angenommen – Technik-Training auf unserer FOTOSAFARI
Wer glaubt, Fotografie sei ein statisches Hobby, der hat noch nie versucht, eine winzige Libelle von einem schwankenden, fahrenden Boot aus zu fokussieren. Auf unserer aktuellen Fotoreise durch Borneo, genauer gesagt auf dem Kinabatangan-Fluss, haben wir uns genau dieser extremen Herausforderung gestellt. Es ist ein Spiel gegen die Zeit, die Bewegung des Wassers und die unglaubliche Geschwindigkeit dieser schimmernden Flugkünstler.
Das Fotografieren dieser Mini-Libellen vom Boot aus ist ein echter Härtetest – sowohl für den Fotografen als auch für das Equipment. Der Autofokus der Kamera und die Stabilisierung des Objektivs werden hier bis an ihre Grenzen getrieben. Man muss eins werden mit seiner Ausrüstung, die Flugbahnen antizipieren und im richtigen Bruchteil einer Sekunde auslösen. Unmöglich? Keineswegs! Wie du an den Bildern in diesem Beitrag sehen kannst, lassen sich diese fragilen Wunderwerke der Natur auch unter schwierigsten Bedingungen perfekt einfangen.
Genau solche Situationen nutzen wir auf meinen Fotoreisen für intensive Foto-Workshops. Wir trainieren gezielt das Fotografieren von Objekten, die sich schnell im dreidimensionalen Raum bewegen. Ob es blitzschnelle Schwalben, flinke Libellen oder andere fliegende Bewohner des Dschungels sind – sie sind die perfekten Lehrmeister, um das mechanische Zusammenspiel zwischen Auge, Hand und Technik zu perfektionieren. Die dazugehörigen Tipps zu Einstellungen der Kameras etc. bekommen unsere Fotografen von mir.
Es geht darum, die eigenen Fähigkeiten als Fotograf ständig zu erweitern und die Grenzen der eigenen Ausrüstung zu verstehen. In der Gemeinschaft unserer Reisegruppe macht dieses Training nicht nur extrem viel Spaß, sondern führt auch dazu, dass wir alle gleichzeitig besser werden. Am Ende des Tages nehmen wir nicht nur Bilder mit nach Hause, sondern ein neues Level an Können.
Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen.



