Das universelle „Oah“ – Warum Tierbabys unsere Herzen schmelzen lassen

Ein Baby-Jaguar wurde auf von Benny Rebel auf einer Fotoreise in Brasilien fotografiert.

Ein Baby-Jaguar wurde auf von Benny Rebel auf einer Fotoreise in Brasilien fotografiert.

Ein vier Wochen alter Jaguar – und die zarte Macht der Wildtiere

Es gibt in der Natur Momente, die keine Übersetzung benötigen. Momente, die sich mühelos an den Sprachbarrieren vorbeischlängeln, über Kontinente hinwegfliegen und in den Herzen aller Menschen exakt dasselbe auslösen. Und eines dieser universellen Signale lautet schlicht: „Oah“.

Dieses kleine, weltumspannende Wort funktioniert überall auf der Erde, egal ob jemand Portugiesisch, Suaheli, Deutsch, Koreanisch oder Zulu spricht. Sobald ein Tierbaby auftaucht, verwandeln sich Erwachsene in Kinder, Fotografen in Poeten und selbst die rationalsten Menschen in weiche, grinsende Wesen, die das Leben plötzlich ein bisschen süßer schmecken.

Und besonders spannend: Bei vielen Frauen scheint sofort ein instinktives Werk abzulaufen, bei dem der Körper ruft:  Da ist ein Baby! Sicher braucht es Milch – und vermutlich auch sofort jemanden, der es ausgiebig knuddelt.  
Ob Elefantenkinder, junge Nashörner, Affenbabys oder kleine Raubkatzen,– sie lösen Reaktionen aus, von denen die Wissenschaft immer noch nicht genau weiß, wie tief sie eigentlich in uns verankert sind. Vielleicht erinnern sie uns an das Unschuldige. Vielleicht an die Zartheit, aus der alles Leben beginnt. Vielleicht aber auch an die Verantwortung, die wir für diese Welt tragen, für jedes Wesen, das hier seinen ersten unbeholfenen Schritt macht.

Auf meinen Fotoreisen und bei meinen Fotoworkshops erlebe ich das ständig. Die härtesten Abenteurer, die sonst ungerührt in ein Flugzeug in den Kongo steigen würden, stehen plötzlich mit glasigen Augen da, sobald ein Tierbaby im hohen Gras erscheint. Die Wildnis hat die seltene Fähigkeit, unsere Panzer zu öffnen, uns weicher zu machen und in uns einen Funken Urvertrauen zu entzünden, den wir im Alltag längst verloren glaubten.

Heute möchte ich ein Bild mit euch teilen, das genau dieses Gefühl einfängt:
Ein vier Wochen altes Jaguarbaby, das ich während einer meiner Fotoreisen durch Brasilien fotografiert habe. Zart, verspielt, neugierig – und gleichzeitig schon mit dem unausweichlichen Glanz eines späteren Herrschers der Wälder.

Dieses Jungtier hat uns damals in Sekunden verzaubert. Kein Mensch blieb still, kein Mensch blieb kühl. In den Augen aller Fotografen spiegelte sich dieses ganz besondere warme Leuchten, das nur Tierkinder hervorrufen können – ein Leuchten, das uns daran erinnert, dass wir selbst einmal klein, verletzlich und voller Möglichkeiten waren.

Die Wildnis besitzt eine besondere Art, Kunst und Emotion zu verbinden. Und manchmal braucht es dafür nur ein einziges Bild. Ein Bild, das ein neugieriges Jaguarbaby zeigt – und ein uraltes Gefühl in uns berührt.

Das Leben ist zu kurz für aufgeschobene Pläne, Ausreden und mittelmäßige Fotoreisen!

www.bennyrebel.com

Aktuelle Nachrichten

Überlebenskampf im Pazifik: Die Godzilla-Echsen auf unserer Galápagos-FOTOSAFARI

Helden der Brandung: Meerechsen im tosenden Ozean auf unserer FOTOREISE Die Wellen des Pazifiks peitschen...

Ringen der Urzeit-Drachen: Wenn Meerechsen ihre Kräfte messen

Zweikampf auf dem Küstensand: Das spektakuläre Verhalten der Meerechsen auf unserer FOTOSAFARI Auf den dunklen...

Giganten der Zeit: Die Riesenschildkröten von Isabela auf FOTOSAFARI

Begegnung mit den sanften Riesen der Galapagos FOTOREISE Es gibt Begegnungen, die einen schlagartig daran...

Fotosafari Newsletter

Melden Sie sich jetzt an und erhalten Sie exklusive Updates zu Fotoreisen, Safaris und Projekten von Benny Rebel – direkt in Ihr Postfach!