Fotoreise Fotosafari Afrika Botswana Tansania Kenia 028

Die Macht des Weitwinkels in der Naturfotografie

 

Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 019 Leopard(Leopard fotografiert mit 14mm)

Wie Nahaufnahmen mit Weitwinkelobjektiven die traditionelle Tierfotografie verändert haben!

 

Als ich vor vielen Jahren mit der Tierfotografie begonnen habe, dominierte die Verwendung der langen Brennweiten jenseits von 500 mm den Arbeitsalltag aller Profi-Tierfotografen. Dementsprechend war der Markt der Bilder voll mit Teleaufnahmen von wilden Tieren. Für den Bildermarkt spielte das Internet damals noch keine Rolle. Alle renommierten Bildagenturen veröffentlichten regelmäßig große Kataloge, in denen Tausende Vorschaubilder ihrer Dias abgedruckt waren. Aus solchen Katalogen konnte ich mir relativ schnell einen Überblick verschaffen, wie der damalige Bildermarkt aussah.
Beim Durchblättern der Kataloge am Anfang meiner Karriere fiel mir sehr schnell auf, dass zahlreiche Fotos von Wildtieren sich sehr ähnelten, obwohl diese von verschiedenen Fotografen in unterschiedlichen Ländern aufgenommen worden waren.

 

Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 001 Loewe(Löwe fotografiert mit 16mm)


Dadurch, dass die Fotos, die mit einem Teleobjektiv aufgenommen werden, eine kleine Schärfentiefe aufweisen, ist es kaum möglich, die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung so gut zu zeigen, wie es mit einem Weitwinkelobjektiv der Fall sein kann. Die Reduktion der Tiere auf ihr Gesicht oder ihren Körper mittels eines Teleobjektives führte dazu, dass die Betrachter der Bilder kaum etwas von der Umgebung der Tiere wahrnehmen konnten. Und genau dies führte wiederum dazu, dass viele Bilder sich sehr ähnelten.
Es gab sicherlich sehr viele schöne Tierfotos, die jedoch oft beliebig austauschbar waren. Der klassische Tierfotograf fuhr mit einem Geländewagen auf Fotosafari oder versteckte sich in seinem Tarnzelt und fotografierte die Tiere aus relativ großer Distanz mit den typischen Effekten eines Teleobjektives. Solche Objektive verdichten, oder, besser gesagt, stauchen die Ebenen im Bild und haben eine relativ kleine Schärfentiefe, die dazu führt, dass solche Bilder oft sehr flach wirken.

 

(Durch meine damalige Marktanalyse stellte ich fest, dass es extrem selten Weitwinkelaufnahmen von Wildtieren gab.)

 

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Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 010 Krokodil(Krokodil fotografiert mit 16mm)

 
Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 002 Loewe
Mein Lebensweg zur Fotografie führte mich über meine Passion und Arbeit als Naturschützer zur Welt der Medien. Lange, bevor ich mit der Fotografie angefangen habe, gehörte ich zu den aktiven Mitgliedern bei verschiedenen Umweltschutzorganisationen und war an zahlreichen Umweltschutzprojekten beteiligt. Mit meiner Naturfotografie wollte ich damals, wie auch heute, die Aufmerksamkeit der Betrachter auf die Schönheiten der Natur lenken und mit meinen Bildern für den Schutz der Tiere werben. Damit man jedoch aus der Masse der Naturfotografen herausragt und überhaupt wahrgenommen wird, muss man etwas schaffen, was andere nicht geschafft haben.
Mir kam damals die Idee, meine Bilder anders zu gestalten, als bis dato üblich war und meine eigene Bild-Handschrift so zu entwickeln, dass ich damit die Weitwinkelfotografie in der Tierfotografie etablieren konnte. Ich hatte eine klare Vision, die ich nun verwirklichen wollte.
Ich sparte etwas Geld und kaufte mir mein erstes 14 mm Objektiv, womit ich auf Bilderjagd ging. Meine ersten Resultate führten nach ihrer Veröffentlichung zu unendlichen Diskussionen zwischen den Befürwortern und Gegnern meiner Art, Tiere zu fotografieren. Manche waren begeistert von dieser damals neuen Art der Tierfotografie, während andere entsetzt waren und meinten, dass die Tiere durch den Einsatz des extremen Weitwinkels verzerrt wiedergegeben werden würden usw.
Als ich bemerkte, dass meine neuen Weitwinkel-Bilder die Gemüter der anderen Fotografen in jeglicher Richtung bewegten, wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg war. Jetzt galt es meine Techniken zu perfektionieren und mit dieser neuen Methode Bilder zu schaffen, die in dieser Art noch niemand zuvor gemacht hatte. Dieses Ziel wurde dann auch relativ schnell erreicht und ich veröffentlichte Bilder, die es so noch nie oder extrem selten gab. 

(Löwenattacke fotografiert mit 17mm)

Ich hatte zahlreiche Bildideen im Kopf, die ich gerne realisieren wollte. Auf meiner „Shootinglist“ standen u.a. auch Nahaufnahmen von gefährlichen Tieren, wie Löwen, Leoparden, Nashörnern, Krokodilen, Giftschlangen usw. Um solche Tiere mit einem Weitwinkelobjektiv fotografieren zu können, muss man nah an sie herangehen. Dies bedeutete wiederum, dass diese Art der Fotografie mich hätte eventuell das Leben kosten können. Des Weiteren machte ich mir Gedanken darüber, wie ich diese Arbeit verrichten konnte, ohne die Tiere zu stören. Als langjähriger und überzeugter Tierschützer wollte ich nie etwas tun, was den Tieren hätte schaden können.
Um einen geeigneten Weg zu finden, nahm ich mit meinen afrikanischen Ranger-Freunden Kontakt auf und bat sie um ihren Rat. Sie legten mir nahe, dass ich vorerst eine Ranger-Ausbildung absolvieren sollte, bevor ich mit der Kamera losziehe. Ich beschäftigte mich zwar seit meiner Kindheit mit der Verhaltensbiologie und wusste relativ viel über die Verhaltensmuster bestimmter Tiere, jedoch würde dieses Wissen niemals eine Rangerausbildung ersetzen. Somit flog ich nach Südafrika und ließ mich zum Ranger ausbilden. Es waren harte und abenteuerliche Zeiten, in denen ich gelernt habe, wie ich mich draußen in der Wildnis zu verhalten habe und wie ich nah an bestimmte Tiere heran kommen kann, um diese zu fotografieren. Es gibt gewisse Regeln, die beachtet werden müssen, wenn man spektakuläre Nahaufnahmen von gefährlichen Tieren machen möchte und auch länger am Leben bleiben will. Ich musste mich mit den Verhaltensmustern meiner tierischen „Models“ sehr viel auseinander setzen, um  zu wissen, wie z.B. ein Löwe aussieht, wenn er relaxt, nervös, verspielt, müde, aggressiv oder krank ist. Dieses Wissen über die Signale, die die Tiere kontinuierlich senden, war der Schlüssel zu meinem Erfolg. Ich wusste irgendwann, zu welchem Zeitpunkt ich mich meinen „Models“  nähern konnte, ohne sie zu stören und ich wusste auch wann ich mich wieder zurückziehen musste, wenn mir z.B. die Tiere mitgeteilt hatten, dass es jetzt genug sei und ich lieber gehen sollte. Ich hielt mich an diese Regeln, beachtete stets, was die Tiere mir mitteilen wollten und respektierte immer ihren „Wunsch“.

 

Fotoworkshop Fotoreise Fotosafari

 

 Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 025 Nashorn-(Nashörner fotografiert mit 14mm)


Die meisten Tiere waren nicht kooperativ und rannten weg, sobald sie aus der Ferne die Silhouette eines Menschen gesehen hatten. Manchmal, in seltenen Fällen jedoch, passierte genau das Gegenteil – vor allem die Jungtiere waren ab und zu neugierig und kamen sogar von sich aus zu mir, um zu sehen, wer ich bin, was ich da mache, ob ich „lecker“ bin oder mich als Spielkamerad eignen würde. In solchen Momenten war es sehr wichtig, zuerst das Vertrauen der Tiere zu gewinnen und nichts zu unternehmen, was der möglichen zukünftigen „Freundschaft“ hätte schaden können. Oft habe ich in solchen Situationen nicht fotografiert, obwohl es unter meinen Fingern juckte. Zuerst sollte das Vertrauen hergestellt werden. Des Weiteren musste ich mich zu meinem eigenen Schutz vorerst mit der „Persönlichkeit“ des jeweiligen Geschöpfes vertraut machen.
Es gibt Tiere derselben Gattung, die schüchtern sind, andere sind eher Draufgänger, andere wiederrum Neurotiker oder äußerst aggressiv usw. Bevor ich die ersten Bilder mache, muss ich wissen, mit wem ich es da zu tun habe. Wenn das Tier nur neugierig oder verspielt ist, dann ist es für mich ein leichtes Spiel. Das „Model“ agiert von allein und ich muss versuchen, immer das Beste aus der Situation herauszuholen. Das Wissen über die Verhaltensmuster der Tiere ist auch hierbei äußerst wichtig. Wenn ich erahnen kann, was das Geschöpf als nächstes tun wird, dann sitze ich zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle und bin gut vorbereitet, um spektakuläre Bilder aufzunehmen!

 

Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 008 Giraffe(Giraffe fotografiert mit 8mm)


Die Weitwinkel-Tierfotografie setzt voraus, dass man sich sowohl mit der Technik seiner Fotoausrüstung, als auch mit den Verhaltensmustern der Tiere gut auskennen muss.
Um an die Tiere nah heran kommen zu können, muss man das schützende Auto verlassen und sich zu Fuß auf dem Weg machen. In den meisten Nationalparks Afrikas ist dies jedoch verboten. Somit fallen diese Nationalparks als Arbeitsplatz weg. Manche Parks erlauben eine Wanderung durch die Wildnis in Begleitung von bewaffneten Rangern. Diese Zu-Fuß-Safaris sind relativ teuer, vor allem wenn man alleine mit einem Ranger unterwegs sein möchte und sind normalerweise nicht dafür gedacht, dass man sehr nah an die Tiere herankommt. Somit wird die Anzahl der Möglichkeiten immer geringer, um geeignete Orte zu finden, wo die Betreiber der Reservate einem Weitwinkel-Tierfotografen die Möglichkeiten geben, um überhaupt arbeiten zu können.

Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 024 Serval-

Hat man ein oder mehrere geeignete Reservate gefunden und bringt man auch das Wissen über die Verhaltensmuster der Tiere mit, so muss man nun die geeigneten Ranger finden, die einem bei der gefährlichen Arbeit helfen sollen. Wenn ich an der vordersten Front einen Löwen im Sucher meiner Kamera habe, kann ich nicht sehen, was um mich herum sonst so alles passiert. Dafür benötige ich einen fähigen Ranger, der die Situation gut im Blick und im Griff hat. Mein Leben liegt in seinen Händen! Somit muss die Wahl des Rangers sehr gut überlegt geschehen. Habe ich einen guten Ranger, der im Hintergrund aufpasst, muss ich trotzdem kontinuierlich das Tier beobachten, welches ich gerade im Sucher habe. Wenn ich ein einziges Signal übersehe oder falsch verstehe, kann dies mein Leben kosten, bevor der Ranger im Hintergrund überhaupt eingreifen kann. Ein Löwe kann mit einem einzigen Prankenhieb oder einem Biss in den Kopf oder ins Genick einen Menschen töten. Auch Nashörner und Elefanten können mit einem einzigen Stoß einen Menschen ins Jenseits befördern. Der Biss einer Giftschlange in abgelegenen Regionen bedeutet einen qualvollen Tod und da kann auch der Ranger im Hintergrund nichts dagegen tun.  Dieses Wissen begleitet mich von Anfang an und deswegen bin ich sehr vorsichtig; jedoch nie verängstigt.

(Serval fotografiert mit 16mm)

Mit dem Stichwort "Angst" komme ich nun zum Hauptgeheimnis meiner Arbeit. Ich bekomme fast täglich Emails von Menschen, die wissen wollen, mit welchen technischen Mitteln ich meine Nahaufnahmen mache. Die meisten von ihnen denken, dass diese Art der Fotografie nur mit Hilfe von Hightech-Geräten machbar sei. Das Geheimnis liegt jedoch nicht in der Technik, sondern in meinem eigenen Verhalten!
Keine Angst sondern Respekt vor den Tieren zu haben, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die jemand wie ich mitbringen muss. Wenn ich mit wilden und vor allem gefährlichen Tieren arbeite, sende ich kontinuierlich die folgende Nachricht durch meine Energie aus, ohne dass ich diese Botschaft aussprechen muss.
"Ich habe keine Angst - ich bin stark; fordere jedoch niemanden heraus - ich bin nicht aggressiv und komme in friedlicher Absicht - ich bin euer Freund und Spielkamerad - ich mag Euch und Eure Familie!"
Es mag sehr esoterisch oder naiv klingen, ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass diese telepathische Nachricht bei allen Tieren ankommt.
Die mentale Energie wird vom Körper und Geist gleichermaßen gesendet und wird von jedem Lebewesen verstanden - auch ohne Worte! Diese Fähigkeit ist etwas, was man in keiner Universität lernen und aus keinem Buch entnehmen kann. 

 

Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 016 Gepard(Gepard fotografiert mit 16mm)


Hier ein Beispiel: Ein guter Fährtenleser, der nie die Schule besucht hat,  kann so viele unsichtbare oder kaum sichtbare Informationen aus der Umwelt und von den Tieren entnehmen, dass es manchmal wie Zauberei aussieht. Die ganz gewöhnlichen Biologen von unseren Universitäten sind an diesen Stellen so gut wie blind. Das habe ich oft in den letzten 20 Jahren erlebt. Das heißt, dass man diese Fähigkeiten nur lernen kann, wenn man erstens das Talent dazu hat und zweitens in der Wildnis die Regeln lernt. Dies bedeutet wiederum jahrelangen Aufenthalt in der Wildnis und Lernen von den Meistern im Busch. Und genau dieser Weg war der Weg, der mich zum Erfolg führte. Mehrere Jahre meines Lebens habe ich bisher in der Wildnis verbracht. Immer mit Biologiebüchern im Gepäck und oft mit fähigen Rangern und Fährtenlesern unterwegs, von denen ich sehr viel lernen konnte. In meinen Augen ist dieses Wissen noch viel wichtiger, als das technische Wissen über die Geräte, mit denen ich arbeite.
Ich habe zwar auch eine technisch abgeschlossene Ausbildung hinter mir und kenne meine Ausrüstung sehr gut; jedoch würde mir all dieses technische Wissen nicht helfen, wenn ich die Wildnis-Regeln nicht kennen würde.   
Erst die Kombination von technischem Know-How und biologischem Wissen über die Tiere und deren Verhaltensmuster half mir, zahlreiche Bilder von extrem gefährlichen Tieren verschiedener Gattung aus kürzester Distanz zu bekommen. Und diese waren Bilder, die die Welt so noch nie oder sehr selten gesehen hatte!
Bevor ich diesen Absatz abschließe, möchte ich Sie liebe Leserinnen und Leser dringend davon abraten, sich den wilden Tieren zu nähern und zu versuchen, das nachzuahmen, was ich hier beschrieben habe. Ohne eine Ranger-Ausbildung und jahrelange Erfahrung kann dies Ihr Leben kosten oder zumindest dazu führen, dass Sie die Tiere stören! 

 

Fotoreise Fotosafari Fotoworkshop Kenia Afrika

 

Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 022 Gruene Meerkatze(Grüne Meerkatze fotografiert mit 16mm)


Durch den Einsatz eines Weitwinkelobjektives ist der Zuschauer mitten drin im Geschehen und nicht nur dabei.  Man sieht die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung und der Blick der Betrachter wird in die Tiefe des Bildes gezogen. Weitwinkelbilder haben mehr Dynamik und strahlen mehr Energie aus, als die flachen Bilder, die durch die Verwendung von Teleobjektiven entstehen.
Auch ich komme ohne Teleobjektive nicht aus und fotografiere sogar oft mit langen Brennweiten. Dabei können ebenfalls gute Bilder entstehen. Abgesehen davon gibt es extrem wenige Möglichkeiten, sich den wilden und vor allem gefährlichen Tieren auf unserem Planeten zu nähern. Deswegen werden auch die meisten meiner Bilder mit einem Teleobjektiv aufgenommen.
In diesem Artikel geht es nur darum, zu zeigen, dass jeder Fotograf versuchen sollte, seine eigene Handschrift und seinen eigenen Stil zu entwickeln und nicht immer der Masse zu folgen.
Die Weitwinkel- Tierfotografie war einer meiner Wege, der mir geholfen hat.


Herzlichst Ihr Benny Rebel

 

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 Hier noch eine kleine Auswahl aus meinen bisherigen Weitwinkel-Tieraufnahmen. Per Klick lassen sich die Bilder vergrößert darstellen.

Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 028 Elefant Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 004 Karakal Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 014 Pavian
(Elefant fotografiert mit 17mm)
(Karakal fotografiert mit 20mm) (Pavian fotografiert mit 16mm)
 Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 009 Giraffe  Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 006 Serval  Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 027 Nashorn-
(Giraffe fotografiert mit 28mm) (Serval fotografiert mit 16mm) (Nashorn fotografiert mit 28mm)
 Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 003 Loewe  Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 018 Gepard  Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 012 Pavian
(Löwen fotografiert mit 17mm) (Gepard fotografiert mit 14mm) (Pavian-Baby fotografiert mit 35mm)
 Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 020 Leopard  Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 011 Krokodil  Benny Rebel Fotoreise Fotoworkshop Fotosafari 005 Luchs
(Leopard fotografiert mit 14mm) (Krokodil fotografiert mit 16mm) (Luchs fotografiert mit 30mm)

 

 

Reisebericht: Fotoreise / Foto-Safari durch Tansania und Ruanda im Februar / März 2013

Fotoreise Fotosafari Fotoworkshop Benny-Rebel Afrika Tansania 047 Loewe

Liebe Natur- und Medienfreunde,
in den letzten Monaten war meine Zeit sehr knapp und deswegen konnte ich wenig über meine Fotoreisen und andere Themen berichten. Nun nehme ich mir die Zeit, bevor mich meine nächste Fotosafari wieder in Kürze nach Afrika bringt und schreibe diesen Reisebericht über die Fotoreise, die ich mit einigen gleichgesinnten Fotografen im Februar und März 2013 realisiert habe.
Nachdem die Buchungen eingegangen und mir die Namen der Teilnehmer bekannt waren, habe ich mit den Mitreisenden telefoniert, die an dieser Fotosafari teilnehmen wollten. Es stellte sich schnell heraus, dass alle Teilnehmer fortgeschrittene Fotografen waren, die sich für die selben Themen interessierten. Dies hat mir viel geholfen, mich schnell auf die fotografischen Wünsche der Gruppe einstellen zu können. Die Teilnehmer waren sehr nette, freundliche und aufgeschlossene Fotografen, mit denen ich nicht nur viel Spaß hatte. Wir sind uns als Fremde begegnet und nach der Reise als Freunde zurückgekehrt! Das ist etwas Wunderbares an meinem Job.

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Der Fotoreisen-Newsletter / 13.02.2013

Hallo liebe Natur- und Medienfreunde,

In wenigen Tagen folge ich wieder dem Ruf der Wildnis, der Balsam für meine Seele ist und fliege in mein so sehr geliebtes Afrika. Ich vermisse den Gesang der Vögel, die wunderschönen Sonnenauf- und Untergänge, die riesigen Tierherden, die ich bald täglich sehen werde und die aufregenden Begegnungen mit den Raubtieren, die für mich spannender als jeder Krimi sind. Ab nächster Woche kann ich wieder das sein, was ich am liebsten bin - Ranger und Naturfotograf!
Mit einer kleinen Gruppe von Natur- und Foto-Interessierten fliege ich nach Tansania und von dort aus dann nach Ruanda zu den faszinierenden Berggorillas. Zu dieser Jahreszeit bekommen die Gnus und anderen Huftiere in der Serengeti ihren Nachwuchs. Es sind allein 8000 Gnu-Babies, die hier pro Tag zur Welt kommen! Es ist eines der größten und imposantesten Naturspektakel auf der Erde.

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Ich werde versuchen, live aus Afrika auf meinem Blog und sozialen Medien zu berichten.

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Private Fotosafari / Fotoreise mit Benny Rebel

 

Fotoreise Fotosafari Afrika Benny Rebel Namibia Botswana Kenia Tansania 1000px


Sie möchten Afrikas bezaubernde und spektakuläre Tierwelt auf einer Fotoreise privat zusammen mit Benny Rebel entdecken?

Sie möchten entscheiden, wann, wo und wie lange Sie auf Ihrer Fotosafari bleiben?
Wir organisieren Ihre Traum-Fotoreise in Afrika, so wie Sie es sich vorstellen.

 

Benny-Rebel-Private-Fotoreise-Fotoworkshop-Fotosafari-Afrika-A2


Ob für Sie und Ihre Familie, für Ihre Arbeitskollegen oder Ihre Fotoclubfreunde – Sie stellen sich Ihre eigene Fotoreise ganz nach Ihren Wünschen zusammen und wir organisieren alles für Sie. Ob zur Zeit der großen Tierwanderung nach Kenia, nach Tansania zu den spektakulären Nationalparks, zu den Viktoriafällen nach Simbabwe oder nach Botswana zur alljährlichen Überflutung des Okavango Deltas - all dies und noch vieles mehr ist realisierbar, auch in anderen Ländern.    

Für Ihre persönliche Fotosafari schreiben Sie uns bitte eine Email mit Ihren Wünschen und Vorstellungen!

Um Ihnen schnell und effizient Ihre Traumreise ausarbeiten zu können, sollte Ihre Email folgende Details beinhalten:

1.    Ihren Wunsch-Reisetermin und die Dauer Ihrer Fotoreise
2.    Die gewünschten Reiseziele auf Ihrer Fotosafari
3.    Die Art der Unterbringung (Lodges oder Camping)
4.    Ihre Kontaktdaten für eine schnelle Rückmeldung
5.    Gegebenenfalls spezielle außergewöhnliche Wünsche

Bitte beachten Sie, dass Benny Rebel durch seine regelmäßigen Aufenthalte in der Wildnis nicht immer kurzfristig erreichbar ist. Er wird sich jedoch bei erster Verfügbarkeit eines Internetzugangs schnellstmöglich bei Ihnen zurück melden.

Unsere regulären Fotoreisen finden Sie unter dem folgenden Link:

http://benny-rebel.de/foto-abenteuer-safari.html

 

Anfragen senden Sie bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefonisch erreichen Sie Benny Rebel unter

+49 (0)511 45 81 87 6

 

 

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Informationen zu Benny Rebel, Ihrem fotografischen Reiseleiter auf unseren Fotoreisen


Benny Rebel ist einer der erfolgreichsten Naturfotografen unserer Zeit! Seine Arbeiten wurden mehrfach international ausgezeichnet und die Presse hat den renommierten Künstler so oft porträtiert, wie kaum einen anderen Fotografen. Er ist Autor von Büchern, Filmen, Multimedia-Shows und anderen Medien. Benny Rebel ist der Autor des luxuriösesten Bildbandes der Welt.

Unter seiner Leitung lernen Sie alle wichtigen Regeln und Fähigkeiten, um spektakuläre Naturbilder aufnehmen zu können und durch seine zusätzliche Ausbildung als Ranger ist er die perfekte Begleitung für eine aufregende Fotosafari durch die schönste Nationalparks Afrikas.
Die von Benny Rebel persönlich durchgeführten Workshops auf dieser Fotosafari beinhalten sowohl theoretische,  als auch praktische Bereiche. Selbstverständlich steht Ihnen Benny Rebel während der gesamten Reise für Ihre Fragen zur Verfügung und unterstützt Sie beim Fotografieren mit Tipps und Tricks.
Sie profitieren von der 20-jährigen Erfahrung, die Benny Rebel als Fotograf, Filmemacher, Afrikaexperte und Ranger mitbringt!

Die ausführliche Biografie von Benny Rebel finden Sie unter dem folgenden Link:

http://benny-rebel.de/startseite/biografie-von-benny-rebel.html

 

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Fotoreisen-Video

 

In diesem Kurz-Video sehen Sie Aufnahmen, die auf den Fotoreisen von Benny Rebel in Afrika entstanden sind

 


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Fotospiegel / März 2011

PROFI-REPORT

Benny Rebel:Abenteuer Wildnis

Benny-Rebel-Fotoreise Fotoworkshop-Afrika-B1

«Was ist die höchste Auszeichnung für einen Fotografen? Für mich lautet die Antwort: wenn er durch seine Bilder tiefe Gefühle beim Betrachter weckt – Staunen, Freude, Ehrfurcht vor der Natur oder auch Entsetzen über ihre Zerstörung. Das gelingt Benny Rebel mit jeder einzelnen Aufnahme. »

Diese lobenden Worte schrieb kein Geringerer als der international bekannte Tierfilmer und Buchautor Prof. Heinz Sielmann – das große Vorbild von Benny Rebel, der inzwischen selbst höchste internationale Auszeichnungen für seine spektakulären Tieraufnahmen, aber auch für sein Engagement zum Schutz wilder Tiere erhielt.

Wenn Sie die wundervollen Tieraufnahmen hier betrachten, sollten Sie den kurzen Film auf seiner informativen Homepage, www.Benny-Rebel.com betrachten. Er zeigt eindrücklich, wie nahe sich Benny Rebel wirklich an wilde Tiere herantraut.

Geboren wurde Benny Rebel 1968 im Iran. Mit 19 Jahren kam er nach Deutschland, wo er nach seiner Ausbildung zum Feinmechaniker und nach dem Abitur erst Ingenieur studieren wollte, aber dann als engagierter Naturschützer die Fotografie als seine eigentliche Passion entdeckte. Die Liebe zur Kreatur begann aber viel früher, wie er uns im spannenden Interview erzählte:

Oben: Das Bild mit dem ferngesteuerten Oktokopter plus NEX-5 zeigt Benny Rebel in Südafrika bei ersten Tests. Durch die Videobrille kontrolliert er mit dem linken Auge das Fluggerät und mit dem rechten das, was die Kamera sieht. Eines der Resultate: die Luftaufnahme des Geparden mit seinem perfekten Schatten.

 

Benny-Rebel-Fotoreise Fotoworkshop-Afrika-B2Fotospiegel: Die vermutlich obligate Frage beim Betrachten ihrer spektakulären Tierfotografien: wie trauen Sie sich so nahe an wilde Tiere heran?


Benny Rebel: Ganz einfach – seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit freilebenden Tieren. Mit sieben Jahren kam ich zu den Pfadfindern, und in den Bergen Irans begann ich, Tiere zu beobachten. Ich fing damals auch giftige Schlangen und merkte, dass ich einfach durch meine blitzschnelle Reaktion, aber auch durch das Studieren der Verhaltensweise besser mit Tieren umgehen konnte als andere. Offenbar wurde mir der Umgang mit gefährlichen Tieren in die Wiege gelegt. Viele Jahre später habe ich dann in Südafrika eine Ausbildung zum Ranger absolviert. Das half und hilft mir natürlich ungemein.

 

Links oben: Ein Geparden-Kind wurde im guten Licht fotografiert.
Links: «Der Löwe ertastet neugierig die Frontlinse meines Carl Zeiss 16 – 35 mm f2.8 an der Alpha 900.

Das Gesicht zeigt keinerlei Aggressionen, sonst wären die Ohren angelegt.»
Beim Bild des Zebras wurde der Fotograf von den Kontrasten der Linien verzaubert.

 



Benny-Rebel-Fotoreise Fotoworkshop-Afrika-B3FS: Sie bezeichnen sich auch als Tierschützer und unterstützen verschiedene Projekte zum Schutz von Tieren; so engagierten Sie sich etwa aktiv zur Rettung der durch Wilderer bedrohten Nashornbestände in Afrika und nennen Ihre Medien-Organisation «Tshukudu», ein afrikanisches Wort für Nashorn, das auch auf Ihrer Website www.bennyrebel.com erscheint.
Wie kam es dazu?


BR: Eigentlich hätte ich ja Ingenieur werden sollen, aber inzwischen kam ich mit Greenpeace und später mit dem WWF (World Wildlife Found) in Kontakt und erfuhr, wie bedroht unsere ganze Natur und insbesondere die Tierwelt sind. Je mehr ich erfuhr, umso stärker kam der Naturschützer in mir zum Vorschein und ich merkte, dass mein Herz für die wilden Tiere schlägt.


FS: Sind Sie nun mehr Fotograf und Filmer oder Naturschützer?


BR: Dazu muss ich etwas ausholen: Meine erste Reise nach Afrika begann ich als reiner Abenteurer, durchquerte ganz Uganda per Fuß, übernachtete im Zelt dort, wo auch die Löwen schlafen – und brachte mit meiner Plastikkamera nur technisch schlechte Fotos nach Hause, die aber meine Freunde durch ihren Inhalt so begeisterten, dass ich beschloss, das Fotografieren besser zu erlernen. Meine Berufungen als Naturschützer und Fotograf kann ich nicht trennen, habe ich doch die Möglichkeit gefunden, beides zu kombinieren. Heute blicke ich auf vier erfolgreiche Bücher und unzählige TV-Auftritte zurück und führe ein komplett ausgefülltes, glückliches Leben.

Oben links: «Die Grünen Meerkatzen werden – wie Paviane – oft als Plage bezeichnet. Ich musste sehr viel Zeit, Geduld und Wissen mitbringen, da ich mich mit bestimmten Tieren anfreunden musste, um von der Gruppe respektiert zu werden. Nur so konnte ich emotionale Bilder aus kürzester Distanz aufnehmen.»

Der Pavian auf dem Bild wurde in Südafrika im Auftrag einer Tierschutzorganisation aufgenommen, die sich dort für Paviane stark macht. Diese werden oft zu Unrecht als Plage bezeichnet, weil sie sehr intelligent und flink sind und sich manchmal von Sachen ernähren, die Menschen als ihr Eigentum betrachten.
Das Giraffenbild ist ein fototechnischer Trick - der fällt unter das Berufsgeheimnis!

«Ich habe mich in den vergangenen Jahren mit unterschiedlichen Tricks immer näher an dieses Krokodil heran gepirscht, und die Aufnahmen wurden stets unmittelbarer. Ich vermute, dass wir uns mittlerweile gut verstehen!»

 

FS: Das klingt wundervoll. Doch zum Schluss noch eine technische Frage: Wie sieht ihr fotografisches Equipment aus, und gibt es eine bestimmte Art von fotografischer Philosophie?


BR: Seit drei Jahren bin ich aus Überzeugung mit Sony-Kameras unterwegs. Normalerweise fotografiere ich mit Alpha-900-Gehäusen, und wenn es ums Gewicht geht, etwa bei Aufnahmen vom Elektro-Mikrokopter aus, mit der NEX-5.


FS: Wenn Sie planen, bestimmte Tiere zu fotografieren, wie gehen Sie dann vor?


BR: Wie ein Filmemacher! So fotografiere ich immer nach einem Drehbuch, in welchem ich vorher genau festlege, welche Tiere ich auf welche Weise fotografisch festhalten möchte – eine Vorgehensweise, die meine vielen Freunde unter den professionellen afrikanischen Rangers regelmäßig zu Lachstürmen bringt. Aber nur, bis sie die Resultate sehen!


FS: Benny Rebel, wir danken herzlich für
das interessante Gespräch

 

Bücher und Fotoreisen


«Ungezähmt», Herbig Verlag,
ISBN 3-7766-2484-1


«Die Tiere Afrikas in 3-D», terra magica
Verlag, ISBN 978-3-7243-1001-3


«Mein Abenteuer Wildnis», terra magica
Verlag, ISBN 978-3-7243-1027-3


«Bild-Design, einfache Wege zu besseren Bildern», erscheint bei www.enjoyyourcamera.com


Seit 2012 bietet Benny Rebel exklusive Fotoreisen nach Afrika an. Aktuelle Infos  unter www.bennyrebel.com

Benny-Rebel-Fotoreise Fotoworkshop-Afrika-B4Links: «Bei diesem Gepardenbild fand ich das schöne Licht und die Spiegelung im Wasser sehr fotogen.»
Rechts davon: Löwen sind immer aggressiv und schlecht gelaunt, während sie fressen – sowohl ihren Artgenossen gegenüber als auch allen anderen Lebewesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Links unten: «Das Gepardenbild habe ich mit extremer Weitwinkeloptik aufgenommen. Es handelt sich um das Kind der getöteten Gepardin. Mit ihm bin ich quasi per Du.

 

»Links oben: Der fauchende Leopard war beim Fressen. Der Geruch von Blut und Fleisch macht die Raubkatzen aggressiv, und das muss ein Tierfotograf wissen, um erstens länger am Leben zu bleiben und zweitens zur richtigen Zeit zu solchen Aufnahmen zu kommen.

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Links: «Das Bild der Geparde wurde in Südafrika aufgenommen, kurz bevor die Gepardenmutter von Löwen getötet wurde. Es ist ein trauriges Ende einer Gepardin, die von Menschenhand aufgezogen, dann komplett unabhängig wurde und später ihre Babies in der Wildnis zur Welt brachte. Als die Löwen sie töteten, trauerte und weinte ich tagelang, obwohl ich wusste, dass dies der ganz normale Gang in der Natur ist.»