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Reisebericht Tansania - Ruanda 2012

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Hallo liebe Natur- und Fotofreunde!


Meine erste offizielle Foto-Abenteuer-Safari war ein voller Erfolg. Zusammen mit einer Gruppe von Natur- und Fotointeressierten flog ich nach Tansania und danach nach Ruanda, um die spektakuläre Tierwelt Ostafrikas zu bewundern und zu fotografieren. Ich verbrachte mit diesen sehr netten Menschen drei Wochen in Ostafrika. Neben den täglichen Safari-Ausflügen gab es etliche Seminare und Workshops, bei denen ich den Teilnehmern zahlreiche Tipps und Tricks bezüglich der Naturfotografie vermitteln konnte.
Die Reise stand unter einem sehr guten Stern und wir haben überall extrem viel Glück gehabt. Somit haben wir während einer relativ kurzen Zeit viel mehr erlebt, als bei manchen früheren Expeditionen, die monatelang gedauert haben.

Serengeti_DSC0424Innerhalb von 14 Tagen in Tansania haben wir so viele Tiere beobachten und fotografieren können, wie auf kaum einer anderen Safari. Der Grund für die hohe Effizienz war sowohl viel Glück, als auch eine professionelle Vorbereitung und Durchführung der Reise. Eine kurze Liste soll hier veranschaulichen, was wir dort alles in dieser kurzen Zeit erleben dürften:

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Beobachtete Tiere             Anzahl der Tiere
Löwen                 73
Leoparden              5
Geparde                 10
Tüpfelhyänen                 Bei 70 Tieren habe ich aufgehört, weiter zu zählen
Elefanten             Weit mehr als 1000 Tiere
Gnus             Hunderttausende
Zebras             Hunderttausende
Kaffernbüffel             Tausende Tiere
Spitzmaul-Nashörner             3
Löffelhunde                 3
Paviane             Mehr als 1000 Tiere
Grüne Meerkatzen                Hunderte

Des Weiteren haben wir unzählige andere Tiere gesehen und fotografiert, von denen ich hier nur einige namentlich erwähne. Flusspferde, Impalas, Wasserböcke, Thomson Gazellen, Grant Gazellen, Kuhantilopen und andere Antilopenarten. Verschiedene Affen- und Vogelarten und zahlreiche Echsen, sowie Krokodile, etc.

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Nun zeige ich Ihnen hier einige Bilder, die auf dieser Reise entstanden sind. Es sind also keine Fotos von anderen Safaris dabei! Manche Bilder sind aus fotografischer Sicht interessant, während andere eher einen Seltenheitswert aufweisen, bzw. aus Ranger- / Biologensicht wichtig oder nur dokumentarisch interessant sind. Andere Fotos und die dazugehörigen Kommentare sollen wiederum nur der Unterhaltung dienen.
Die Reihenfolge der hier gezeigten Fotos ist wie folgt:

Sie sehen zunächst die Bilder, die in Tansania entstanden sind und weiter unten finden Sie die Gorilla-Fotos aus Ruanda mit den entsprechenden Kommentaren zu den jeweiligen Fotos.

 


Ein wunderbarer Sonnenuntergang in der Serengeti.  

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Regen und Gewitter.      

serengeti_DSC0030Manchmal ist es der Regen, der ein gutes Bild ausmacht.     

Serengeti_DSC0065Lichtstimmung beim Gewitter.     

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In diesem Foto verzaubern interessante Wolkenformationen den Himmel.

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Der Kraterrand vom Ngorongoro Krater - Eines der Highlights auf unserer Tour.  

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Zebras im Krater. Hier leben unzählige Tiere, die von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang "Modell" stehen.   

zebras_DSC0120Der Schakal hier im Bild hatte sich eine große Mahlzeit gesichert, als wir das Geschehen erreichten. Ich vermute, dass die Thomson Gazelle von einem schnell fahrenden Auto erwischt wurde und verletzt worden war. Dann ist ihr der Schakal in die Quere gekommen und hat sie getötet.
Kaum hatte der Schakal angefangen zu fressen, kamen die ersten Adler und Geier angeflogen, um einen Teil der Beute für sich zu beanspruchen.    

serengeti_DSC0010Die Zeit arbeitete für die Geier und der Schakal war gezwungen, sehr schnell zu fressen, bevor die Geier die Oberhand gewannen. Der Schakal schaffte es immerhin, bis zu acht Geier auf Distanz zu halten.  

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Die Lage spitzte sich immer weiter zu. Die Geier wollten ihren Anteil von der Beute.  

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Irgendwann war die Anzahl der Geier so groß, dass der Schakal sich geschlagen geben musste.

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Während die Geier nun die Beute übernahmen, schaute der Schakal aus der Distanz zu, wie seine Beute von den Rivalen verschlungen wurde. Innerhalb von weniger als einer Stunde werden von der Thomson Gazelle nur noch die Knochen übrig bleiben, die dann von Hyänen oder Löwen gefressen werden.  

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Eigentlich sind in Tansania die Löwen von Lake Manyara dafür bekannt, dass sie sich gerne auf Bäumen aufhalten. Dieses Bild zeigt jedoch drei Löwen, die in der Serengeti auf einen Baum geklettert waren.
Das Bild wurde als HDR aufgenommen, ansonsten wären die hohen Kontraste nicht zu überwinden gewesen.   

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Dieser Löwe hatte gerade ein Gnu erlegt und wollte die Beute unter einen Baum ziehen, um sie in Ruhe zu verspeisen. Es ist außerdem kühler unter einem Baum zu fressen, als in der Sonne. Des Weiteren bleibt die Beute aus der Sichtweite der Aasfresser, die gerne die Beute der Löwen stehlen, fern.     

Serengeti_DSC0114Nur die blutige Schnauze verrät, was der Löwe im Gras so treibt.

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Abenteuer in der Wildnis. Mit Allradwagen sind wir durch die Nationalparks gefahren und mussten manchmal damit auch die Flüsse durchqueren, was natürlich problemlos gemeistert werden konnte. Wir hatten auf dieser Reise keinerlei Autopannen.  

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Der englische Name dieses wunderschönen Vogels lautet "Fishers Love Bird" und, wie ich finde, passt der Name sehr gut zu dieser hübschen Papageien-Art.  

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Der Kopf, der aus diesem Loch herausschaut, gehörte einem Specht, der fleißig dabei war, sich eine Höhle in dem Baum zu kreieren.     

Serengeti_DSC0128Die hübschen Nektarvögel lassen sich unter anderem in der Serengeti fotografieren.     

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Baum in der Serengeti.

Serengeti_DSC0137Ein anderer schöner Baum in der Serengeti.

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Zebras in der Serengeti.     

serengeti_DSC0056Noch mehr Zebras in der Serengeti.    

serengeti_DSC0195Zum ersten Mal habe ich auf dieser Reise die Panoramafunktion meiner neuen Kameras ausgiebig genutzt und zahlreiche solche Fotos mitgebracht. Die Sony A77 und Sony NEX 7 bieten hervorragende Möglichkeiten, um Panoramabilder zu erstellen. So einfach war diese Arbeit noch nie und es macht sehr viel Spaß, solche Bilder aufzunehmen.   

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In der Serengeti gibt es eine besonders gute Stelle, um Flusspferde zu beobachten, die hier sehr zahlreich vorkommen. Es ist ein beeindruckendes Schauspiel, so viele dieser massigen Tiere dicht beieinander zu sehen.     

flusspferd_DSC02300Flusspferde töten jedes Jahr mehr Menschen in Afrika, als alle Raubkatzen zusammen. Obwohl sie sich vegetarisch ernähren, sind sie sehr aggressive Tiere, vor allem dann, wenn sie sich außerhalb des Wassers befinden und der Mensch ihren Rückweg zum Wasser versperrt.

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Die riesigen Hauer in ihrem Gebiss sind starke Waffen, die man lieber nicht unterschätzen sollte.     

flusspferd_DSC002Am frühen Morgen kommen die Tiere von der Futtersuche zurück, um den Tag im Wasser zu verbringen und ihre sensible Haut vor der Sonne zu schützen.   

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Ein Flusspferd-Baby klettert auf den Rücken seiner Mutter, die sich zwischen den anderen Familienmitgliedern befindet.  

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Dieses junge Flusspferd in der Serengeti hatte nur Flausen im Kopf und verjagte ständig die Perlhühner vom Wasserrand. Es gefiel ihm offensichtlich, dass die Hühner vor ihm Angst hatten.    

Serengeti_DSC0282Das Beobachten des verspielten Flusspferdbabys war eine sehr lustige Angelegenheit und wir hatten alle unseren Spaß.    

Serengeti_DSC0283Irgendwann hat jedes Spiel ein Ende und das Flusspferd-Kind ist erschöpft.  

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Nachdem es seinen Spaß mit den Perlhühnern hatte, kehrte es wieder zurück ins Wasser.  

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Schlechte Laune zu haben, ist bei den Flusspferden weit verbreitet. Es entstehen immer wieder Rangeleien zwischen den Familienmitgliedern, die dicht aneinander gedrängt im Fluss leben.

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Diese Flusspferddame hat mir zu wissen gegeben, dass meine Distanz zu ihr unter ihrer Toleranzgrenze lag. Deswegen habe ich mich unverzüglich zurückgezogen, um eine Attacke zu vermeiden. Wir saßen am Flussrand auf dem Boden und fotografierten von dort aus die Familie.

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Während der 14-Tage-Tansania-Reise habe ich so viele Löwen gesehen, wie nie zuvor in so einer kurzen Zeit. Wir hatten kaum einen Tag ohne Löwenbeobachtungen. Rudel von bis zu 10 Tieren wurden gesichtet und fotografiert.  

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Dieser Löwe war im Ngorongoro Krater dabei, ein Gnu zu fressen und wurde ständig von Aasfressern gestört, die einen Happen von der Beute für sich ergattern wollten.   

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Eines der störenden Tiere war ein Schakal, der versuchte, die Beute des "Königs" zu stehlen. Hier rechts im Hintergrund zu sehen. Der Löwe war jedoch ein erfahrener und hielt stets den Schakal im Blick.

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Irgendwann überspannte der Schakal den Bogen und ging etwas zu weit. Der Löwe, der diese "Unverschämtheit" nicht mehr tolerieren konnte, mutierte blitzschnell zu einem "Kung-Fu-Fighter" und kickte aus der liegenden Position den heranschleichenden Schakal mit seinem Hinterfuß weg.
Ich habe das Hinterbein des Löwen noch in der Luft fotografieren können, bevor es den Schakal erwischte. Das war eine Lektion, die der Schakal nicht mehr vergessen wird. Er zog sich unverrichteter Dinge zurück und überließ das Feld dem Löwen und den anderen Aasfressern in der Umgebung, die jeweils auf ihre Chancen warteten.

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Kaum hatte der Löwe den einen Schakal vertrieben, kam der nächste aus der Deckung und nervte den König erneut. Auf diesem Bild im Vordergrund zu sehen.
So ist es nun mal in der Wildnis. Jeder kämpft um sein eigenes Überleben.

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Immer wieder trafen wir die von mir besonders geliebten Paviane, die in großen Gruppen durch die Savanne zogen. Sie zu beobachten, gehört zu den lustigsten und schönsten Beschäftigungen im Busch. Sie gehören zu meinen persönlichen Lieblingstieren.

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Der Pavian hier hatte gerade ein Nickerchen gehalten, als ein Fahrzeug vorbei kam und ihn weckte. Man sieht noch den verschlafenen Blick in seinen Augen.  

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Baum in der Serengeti nach dem Sonnenuntergang.

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Eine Gewitter-Front färbt die Wolken in der Ferne blau ein.  

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Auf unserem privaten Campingplatz hatten wir täglichen Besuch von zahlreichen Tieren wie diesem Dreifarben-Glanzstar.   

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Auch dieser Glanzstar war täglich in unserem Camp, um nach etwas Essbarem zu suchen.

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Die Jagd des Reihers fand direkt vor unseren Linsen statt. Er hat einen Molch erbeutet und genüsslich verspeist, während wir fleißig Bilder von der Szene machten.  

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Dieser Löwe hatte gerade seine Mahlzeit hinter sich und war auf dem Weg zum Fluss, um etwas Wasser zu trinken. Der dicke Bauch zeugt von einem ausgiebigen Mittagsessen.  

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Zebras in der Serengeti.     

serengeti_DSC0057Ein Zebra-Baby auf der Flucht.     

Serengeti_DSC0052Um Spitzmaulnashörner auf einer Safari zu sehen, braucht man viel Glück, da diese Tiere sehr selten und viel scheuer, als die Breitmaulnashörner sind. Diese zwei haben wir im Ngorongoro-Krater gesehen.  

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Die Flusspferde im Ngorongoro Krater haben eine seltene Methode entwickelt, um sich kühl zu halten. Sie drehen sich im Wasser, damit das kühlende Wasser ihren Rücken nass macht. Dabei entstehen lustige Momente, die auch fotografisch ganz interessant sind. Das Bild unten zeigt ein Flusspferd mit den Beinen und dem Bauch nach oben.  

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Sich um die eigene Achse zu drehen, machte ebenso den Zebras Spaß. Sie hatten einen ganz bestimmten Platz, wo es sich jeder zunächst gemütlich machte und dann einige Drehungen meisterte, was uns Zuschauer sehr amüsierte.  

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So sieht man Zebras nicht so oft.   

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Und so auch nicht.   

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Und schon gar nicht so.     

zebra_DSC0562Zebra crossing - Zebras und Gnus waren unsere ständigen Begleiter auf der Reise. Manchmal waren Gruppen von mehreren Zehntausenden Tieren zu sehen, die von Horizont zu Horizont eine Linie bildeten.  

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Wo zahlreiche Tiere zusammenkommen, bleiben Spannungen und Kämpfe nicht aus. Diesen Kampf der Zebras konnte ich mit einer schnellen Verschlusszeit bei meiner Kamera einfrieren.

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Manche Kämpfe dauern so lange, bis eines der Tiere stirbt.  

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Zebras sind sehr kräftige und manchmal ruppige Tiere, die eine sehr kleine Toleranzgrenze aufweisen.      

zebra_DSC0534Manche Kämpfe können weit mehr als eine Stunde dauern.     

zebra_DSC0387Hier friedliche Zebras im Ngorongoro in einem Panorama-Bild.   

ngorongoro_DSC0009Zebra im Ngorongoro.   

zebra_DSC0291Die im Ngorongoro Krater lebenden Milane haben sich darauf spezialisiert, die Lunchpakete der Touristen auszurauben.  Sie stürzen sich aus der Luft auf die Touristen, die verdächtige Pakete (Essenstüten) mit sich tragen, um diese blitzschnell zu stehlen. Es ist ein lustiges Schauspiel, welches sich täglich um die Mittagszeit wiederholt.

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Dieser Milan gehörte zu der genannten "Räuberbande", die aus der Luft ihre Opfer angreifen.

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Riesige Büffelherden waren leicht aus der Ferne auszumachen. Die Wildrinder zogen wie die Zebras und Gnus durch die Landschaft; waren jedoch immer etwas scheuer, als die anderen Tiere und hielten sich von uns Menschen fern.   

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Die Büffel wurden schon immer von Menschen gejagt und diese schlechte Erfahrung macht sie vorsichtig und scheu.  

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Nasse Büffel beim Regen im Krater.     

bueffel_DSC0549Löwen kommen im Ngorongoro den Autos sehr nahe. Sie legen sich sogar oft in den Schatten der Autos hin und ruhen sich dort aus.     


loewen_DSC0056Giraffen sind immer sympathische und neugierige Tiere, die sich genauso für uns interessieren, wie wir uns für sie.

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Giraffe und Elefanten im Tarangire Nationalpark     

giraffe_DSC0260Unterwegs mit dem Allradwagen - Überall Tiere, wo man hinschaut.

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Vor allem im Tarangire Nationalpark begegneten wir an jeder Ecke Elefanten, die in unterschiedlich großen Gruppen und Familien unterwegs waren. Ein beeindruckendes Schauspiel, welches woanders nicht so spektakulär und einfach zu beobachten ist.

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Elefanten, Elefanten und noch mehr Elefanten durchstreifen die Landschaft des Tarangire Nationalparks. Hier im Bild sieht man noch zahlreiche Kuhreiher, die die Elefanten begleiteten. Wenn die Dickhäuter durch das Gras laufen, scheuchen sie die Insekten im Gras hoch, die wiederum dankbar von den Kuhreihern gegessen werden. Deswegen folgen die Kuhreiher sowohl den Elefanten, als auch anderen großen Säugetieren, die dasselbe für die Reiher tun.

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Hier sieht man zwei große Elefanten, die mächtige Stoßzähne mit sich tragen.   

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Eine schöne Lichtstimmung bei der Beobachtung der Elefanten im Tarangire.  

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Tarangire ist neben den zahlreichen Elefanten auch für die wunderschönen Affenbrotbäume bekannt, die häufig im Park zu finden sind.
Dieser Blick war direkt von unserem privaten Campingplatz zu bewundern.

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Affenbrotbaum und Elefant im Tarangire Nationalpark - direkt aus meinem Zelt heraus fotografiert.  

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Nicht weit weg von unseren Zelten stand dieser wunderschöne Affenbrotbaum, der neben der Straße zu bewundern war.   

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Eine Gabelracke an ihrem Nest in einem Affenbrotbaum. Ein sehr bunter und hübscher Vogel, der einen Riesenbaum als seinen Wohnsitz ausgesucht hatte.     

gabelracke_DSC0215Unterwegs im Tarangire National Park. Die Schirmakazien sind in Ostafrika oft zu finden und trotzdem immer wieder sehr schön anzusehen.     

tarangire_DSC0016Diademmeerkatzen sind im Tarangire N.P. und anderswo zu finden und sind manchmal gar nicht so scheu. Dieses Bild habe ich aus 50 cm Distanz aufnehmen können, ohne dass das Tier sich gestört fühlte.     

diademmeerkatze_DSC0167Naturfotografen und solche, die es noch werden wollen, kommen aus aller Welt hierher, um die spektakuläre Tierwelt Afrikas zu genießen und diese abzulichten.   

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Auf dieser Reise habe ich ein Verhaltensmuster der Paviane dokumentiert, welches ich zwar bereits seit Jahren von den Fachbüchern der Verhaltensbiologie kannte, jedoch noch nie in der Wildnis beobachten konnte.
Ein Pavian-Weibchen trug ihr gestorbenes und bereits mumifiziertes Baby mit sich herum und konnte sich von ihm nicht trennen.

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Sehr interessant war die Tatsache, dass alle Gruppenmitglieder mit ihr Mitleid hatten und dies  zeigten, indem sie gerade dieses Weibchen ständig umarmten und mit ihr sehr liebevoll umgingen, was bei den Pavianen ansonsten nicht die Regel ist.
Solche Beobachtungen machen jede Safari einzigartig.
Im Bild unten sehen Sie das tote und mumifizierte Pavian-Baby.  

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Die Löwen im Lake-Manyara-Nationalpark sind dafür bekannt, dass sie sich gerne auf Bäumen ausruhen. Wir konnten dieses Verhalten ebenfalls beobachten. Dieses Bild zeigt einen Löwen in einem Baum im Lake Manyara.  

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Die Hyänen streifen kontinuierlich durch die Savanne, um nach verendeten Jungtieren von Gnus und Zebras Ausschau zu halten oder sogar ein schwaches oder unvorsichtiges Tier zu jagen.
Zu der Zeit, wo wir in Tansania unterwegs waren, wurden täglich 8000 Gnu-Babies und etliche Jungtiere anderer Tierarten geboren. Dies bietet den Hyänen einen reich gedeckten Tisch.   

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Adler, die Aas fressen im Vordergrund und Hyänen, die interessiert zuschauen im Hintergrund.

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Der dicke Bauch der Hyänen zeigt, dass sie einen sehr gut gefüllten Magen mit sich herum trugen.     

hyaenen_DSC0671Lake Manyara beherbergt eine große Anzahl von Flamingos, die wir beobachten und fotografieren konnten.     

flammingos_DSC0486Es ist immer wieder schön, diese grazilen und eleganten Vögel in der Wildnis zu beobachten.

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Diese wunderschöne und bunte Agame war nicht scheu und wartete im Eingangsbereich der Serengeti auf uns Fotografen und nun wird sie durch die Fotos berühmt werden.

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Marabus sieht man fast überall, vor allem dort, wo Raubtiere ihre Beute fressen. Als Opportunisten versuchen sie, wie die Geier, einen Teil der Beute für sich zu ergattern.

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Auf dem Weg in Richtung Ngorongoro Krater haben wir am Straßenrand etwas entdeckt, welches unser Weltbild änderte. Wir haben herausfinden können, wovon Barack Obama und Hillary Clinton ihr Geld tatsächlich verdienen.
Nämlich vom Verkauf von handgefertigten Souvenirartikeln in diesem Shop in einer Top-Lage :-)
Wie das handgeschriebene Schild bekannt gibt, ist dies der Obama- und Hillary-Clinton Shop.
Wie viel Einnahmen hier generiert werden, ist sicherlich eine geheime Sache.

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Hier spielen die Wolken eine interessante Rolle in meiner Komposition.   

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Ich fotografierte auf dieser Reise oft von meinem Stativ auf dem Dach des Safarifahrzeuges.

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Von diesem Standpunkt aus konnte ich sehr gut die Landschaft nach Tieren durchsuchen. Das solide Dreibeinstativ hilft, bessere Fotos zu kreieren.

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Mein Zimmer in der Plantation Lodge.

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Mein Zimmer in der River Trees Lodge.     

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Ab hier sehen Sie die Fotos, die in Ruanda entstanden sind.

 



Die Menschen in Ruanda sind sehr freundlich und musikalisch. Fast überall, wo wir hin kamen, sahen wir Tänzer und Sänger, die mit guter Laune ihre Performance präsentierten.

 

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Warum die Männer jedoch auf blonde Haare standen, ist mir immer noch ein Rätsel.

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Der erste Vogel, der uns in Ruanda begrüßte, war dieser Freund hier.    

Ruanda_DSC0016Wir sind nach Ruanda geflogen, um die Berggorillas zu bewundern und zu fotografieren. Für mich persönlich gehört die Begegnung mit den Gorillas zu den emotionalsten Dingen, die ich in der Natur erleben kann. Sie sind uns Menschen so sehr ähnlich, dass man ihnen sogar Wörter in den Mund legen kann und ein anderer Mensch kann schnell nachempfinden, worum es dabei geht.
Deswegen werden Sie bei den Gorilla-Bildern einige Kommentare von mir lesen, die den Gorillas in den Mund gelegt wurden. Dies soll sowohl der Unterhaltung dienen, als auch demonstrieren, wie ähnlich wir den Gorillas sind.

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Die erste Berggorilla-Familie, die wir in Ruanda besuchten, trug den Namen "Kwitonda" und bestand aus 24 Familienmitgliedern.

Einer von ihnen war gerade vor kurzem geboren worden und spielte mit seiner Mutter, die auf dem Boden lag. Es war sehr süß und mitreißend, diese Szene zu beobachten.
Ruanda_DSC0578Ein weiterer Mini-Gorilla konnte sich kaum auf dem Rücken seiner Mutter festhalten, als sie schnell durch das Unterholz lief.  

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Und noch ein kleiner, der ganz groß werden will.   

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Der 200 Kilo schwere Silberrücken war sehr entspannt.   

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Den "Herzensbrecher-Dackelblick" beherrschen bereits die jüngsten Gorillas.  

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Ein Jugendlicher begutachtete liegend unsere Ankunft und sah genauso aus, als würde ein Mensch im Rasen liegen.   

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Der neugierigste Gorilla war dieses halbstarke Männchen, welches mir immer näher kam und mich irgendwann  an meinem Gürtel packte und etwas daran zog.
Dies gefiel einer älteren Gorilla-Frau gar nicht und sie hat ihn etwas unsanft zur Vernunft gebracht.
Dann war wieder Ruhe in der Gruppe.   

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Das "Schlitzohr" hat sich zwar zurück gezogen, war jedoch immer am Überlegen, ob er wieder zu mir kommen sollte oder nicht. Er hat sein eigenes Bild in der Frontlinse meiner Kamera gesehen und war sehr interessiert, zu sehen, wer sich da drin befindet. Eine klickende Kamera ist natürlich sehr spannend und reizvoll für ein junges Tier.  

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Er schaute die meiste Zeit direkt in meine Linse; wollte jedoch nicht näher kommen, da er wieder Ärger bekommen würde.   

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Die jüngeren Tiere waren nur mit Spielen beschäftigt, was herrlich zu beobachten war.

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Während ich auf dem Boden saß und die Tiere fotografierte, seilte sich ein Jungtier vom Baum direkt über meinen Kopf ab und wollte mit seinem Fuß meine Kamera berühren. Ich machte schnell zwei Fotos und zog mich zurück, damit das Tier nicht meine Kamera oder mich berühren kann. Man weiß nie, ob irgendwelche Bakterien von uns Menschen an die Gorillas weitergegeben werden können, die dann diesen wunderbaren Tieren schaden könnten.  

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Nein er holt gerade kein Stöckchen, sondern kommt mit seinem Frühstuck im Mund zu mir.

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Und spuckte es vor meine Füße. Eine Art Aufforderung zum Spielen?   

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"Wann sollte ich wieder zurück zu Mama?"   

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Die sanften Tiere waren die meiste Zeit mit der Nahrungssuche beschäftigt.  

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Zwischendurch kam immer wieder der neugierige Halbstarke zu mir, setzte sich vor meine Linse hin und versuchte, meine Kamera zu hypnotisieren.  

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Ich sehe so viel von uns Menschen in ihren Augen und kann diese Tiere unendlich lange beobachten, ohne gelangweilt zu werden.
In ihrer Nähe zu sein, ist für mich sogar noch viel spannender, als mich bei den Pavianen aufzuhalten. Das soll schon einiges heißen.  

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Und schon wieder der Halbstarke, der mich im Auge behalten wollte.

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"War dieses Blatt essbar oder nicht?"  

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"Was soll´s, rein damit!" 

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"Mit der Liane hier könnte ich Tarzan spielen. Mich damit von Baum zu Baum schwingen und herrliche Abenteuer erleben."   

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"Aber ich kann sie auch essen - das ist viel einfacher"   

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Manche Urwald-Pflanzen schmecken einfach nicht. Das sehe ich im Gesicht dieser Gorilla-Dame.   

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Und andere sind nur sauer. Das sehe ich in den Augen dieses Jungtiers.    

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Manche Pflanzen sind sehr zäh.  

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"So erschrecke ich die Kinder."  

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"Und so bringe ich sie wieder zum Lächeln."    

Ruanda_DSC0824Zwischendurch kamen neugierige Jungtiere, die sich mal meine Kameras anschauen wollten.  

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Und wieder der Halbstarke, der sich traute, mir näher zu kommen. Jetzt steht er einen Meter von meiner Kamera entfernt und schaut mich interessiert an.  

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Die Familienbande im Urwald.     

Ruanda_DSC0123Hier sind zwei der Silberrücken zu sehen, die die Gruppe leiten.

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Wir waren mitten in der Gorilla-Familie und konnten ungestört unsere Bilder aufnehmen.   

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Am darauffolgenden Tag besuchten wir eine andere Gorilla-Familie, die "Agashya" genannt wurde. Die Gruppe wurde nach ihrem Silberrücken benannt, der als "Mister Lover Lover " bekannt ist.   

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Agashya heißt "besonders" und dieser Silberrücken ist ein ganz besonderer Gorilla mit einer einzigartigen Gorilla-Karriere im Urwald.  

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Die Gruppe, in der Agashya heute lebt, wurde früher von zwei Silberrücken geführt. Nachdem das Alphatier gestorben war, konnte der zweite Silberrücken nicht wirklich die Familie führen. Irgendwann wie aus dem Nichts erschien Agashya aus dem Urwald und übernahm die Führung  dieser Familie, die damals relativ klein war.   

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Agashya gibt sich mit der kleinen Familie nicht zufrieden und geht in die Nachbarländer Uganda und später in den Kongo auf Brautschau. Er schafft es, mehrere Weibchen von seinem Charme zu überzeugen und diese mit nach Ruanda zu bringen.

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Seit Jahren führt nun dieser besonderer Silberrücken die große Familie von 26 Individuen durch die Bergwälder Ruandas.  

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Neugierige Blicke begrüßten unsere Ankunft in dem Wald der Gorillas.   

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Auch in dieser Familie gab es Nachwuchs zu bewundern.   

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Diese Gruppe war mit 26 Tieren die zweitgrößte Gorilla-Familie in Ruanda im Jahr 2012.

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Die "Youngsters" waren am Spielen, als wir die Familie erreichten.    

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Die meisten friedlichen Vegetarier waren mit der Nahrungssuche beschäftigt.  

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Manch einer musste sich noch ein wenig kratzen, wahrscheinlich, um die nervigen Feuer-Ameisen los zu werden, die auch mich immer wieder gebissen haben.   

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Was denkt dieser Gorilla wohl gerade?  

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Was sind wir in seinen Augen?  

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Über 98% ihrer Gene sind mit unseren identisch. Das ist der Grund, warum wir uns so sehr ähneln.

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Ach war das herrlich, diese wunderbaren Geschöpfe zu sehen und zu fotografieren.

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Ich wünsche mir sehr, dass die Gorillas weiterhin gut geschützt werden, sodass auch die nächsten Generationen von Menschen die Chance bekommen, diese wundervollen Tiere in der freien Wildbahn beobachten zu können.  

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Ich hoffe, dass diese Augen mit Zuversicht in die Zukunft schauen und dort eine schöne und friedliche Aussicht entdecken können.     

Ruanda_DSC0609Es gibt weltweit nur noch 780 Berggorillas und ich hoffe, dass wir ihnen die Möglichkeit geben, zumindest nicht weniger zu werden.

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Mit dem Bild unten möchte ich diesen Bericht beenden und hoffe, dass er Ihnen gefallen hat!
Wenn es so ist, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie diese Site, mich und meine Reisen weiterempfehlen würden!
Wenn auch Sie bei einer nächsten Foto-Abenteuer-Safari dabei sein und mit mir reisen möchten, dann melden Sie sich bitte bei mir!   

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Hier noch einige technische Informationen für die Freunde, die sich für die Foto-Technik interessieren:
Fast alle Bilder auf dieser Reise wurden mit mehreren Sony Alpha 77 und Sony NEX 7 aufgenommen.
Folgende Objektive und Zubehör wurden damit verwendet:
Objektive:
Sony 16-50mm F/2,8
Sony 70-200mm F/2,8
Sony 70-400mm F/4-5,6
Sony 50mm F/1,4
Sigma 8-16mm F4,5-5,6
Sony 18-200mm Nex
Sony 16mm Nex

Mehrere Blitzgeräte, verschiedene Stative und anderes Zubehör. 


Fotoreisen-Video

In diesem Kurz-Video sehen Sie Aufnahmen, die auf den Fotoreisen von Benny Rebel in Afrika entstanden sind


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Fotoreise-Benny-Rebel